Pro­zess­kos­ten­hil­fe – nach erfolg­ter Abschie­bung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist die Ein­rei­chung der Erklä­rung zu den per­sön­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­sen (§ 76 FamFG i.V.m. § 114 Abs. 1 Satz 1, § 117 Abs. 4 ZPO) oder einer gleich­wer­ti­gen Beschei­ni­gung des Auf­ent­halts­staats grund­sätz­lich auch nach erfolg­ter Abschie­bung erfor­der­lich.

Pro­zess­kos­ten­hil­fe – nach erfolg­ter Abschie­bung

Die Bezug­nah­me auf die in der Vor­in­stanz ein­ge­reich­te Erklä­rung reicht nicht aus, wenn sich – wie hier – infol­ge der Abschie­bung die Ver­hält­nis­se geän­dert haben 1.

Beson­de­re Grün­de, die den Betrof­fe­nen an dem Nach­weis hin­dern könn­ten 2 sind dar­zu­le­gen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Mai 2015 – V ZA 27/​14

  1. BGH, Beschluss vom 14.10.2010 – V ZB 214/​10, NVwZ-RR 2011, 87 Rn. 6 ff.; Beschluss vom 03.02.2011 – V ZB 320/​10[]
  2. dazu BGH, Beschluss vom 14.10.2010 – V ZB 214/​10, NVwZ-RR 2011, 87 Rn. 12; Beschluss vom 03.02.2011- V ZB 320/​10[]