Buch­preis­bin­dung

Ver­lags­neue Bücher unter­lie­gen nur dann nicht der Buch­preis­bin­dung, wenn sie ver­schmutzt oder beschä­digt sind oder einen sons­ti­gen Feh­ler auf­wei­sen.

Buch­preis­bin­dung

Dabei genügt es nach Mei­nung des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt nicht, wenn die Bücher vom Händ­ler nach sub­jek­ti­ver Ein­schät­zung als „Män­gel­ex­em­pla­re“ ange­se­hen und auf der Außen­fo­lie ent­spre­chend gekenn­zeich­net wer­den. Es müss­ten sich auch objek­ti­ve Män­gel im Sin­ne der gesetz­li­chen Rege­lung fest­stel­len las­sen.

Ober­lan­des­ge­richt Frankfurt/​Main, Urteil vom 26.07.2005 – 11 U 8/​05