Erst­in­stanz­li­cher Vor­trag in der Revi­si­on

Fest­stel­lun­gen des erst­in­stanz­li­chen Urteils, die im Tat­be­stand des Beru­fungs­ur­teils und dem Pro­to­koll der Beru­fungs­ver­hand­lung nicht wie­der­holt und auch nicht in Bezug genom­men wer­den, weil das Beru­fungs­ge­richt sie für uner­heb­lich erach­tet hat, kön­nen weder Grund­la­ge der Nach­prü­fung noch einer bestä­ti­gen­den Neu­ent­schei­dung des Revi­si­ons­ge­richts sein. In die­sem Fall ist dem betrof­fe­nen Revi­si­ons­be­klag­ten nach Auf­he­bung des Beru­fungs­ur­teils und Zurück­ver­wei­sung Gele­gen­heit zu geben, auf sei­nen erst­in­stanz­li­chen Vor­trag zurück­zu­kom­men.

Erst­in­stanz­li­cher Vor­trag in der Revi­si­on

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 11. Dezem­ber 2008 – IX ZR 194/​07