For­de­rungs­ab­tre­tung und Insol­venz

Hat der spä­te­re Insol­venz­schuld­ner eine For­de­rung siche­rungs­hal­ber an ein Kre­dit­in­sti­tut abge­tre­ten, wer­den die Insol­venz­gläu­bi­ger nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs regel­mä­ßig benach­tei­ligt, wenn der Insol­venz­schuld­ner den zunächst von ihm ver­ein­nahm­ten Betrag an das Kre­dit­in­sti­tut über­weist. Anders ver­hält es sich dann, wenn die­ses ein Ersatz­ab­son­de­rungs­recht erwor­ben hat.

For­de­rungs­ab­tre­tung und Insol­venz

BGH, Urteil vom 19. Janu­ar 2006