Sach­ein­la­ge bei Über­pa­ri-Emis­si­on

Ein Wirt­schafts­gut, das dem Ver­mö­gen einer GmbH im Rah­men einer Über­pa­ri-Emis­si­on als Sach­ein­la­ge zuge­führt wor­den ist, ist in der Steu­er­bi­lanz der GmbH auch im Hin­blick auf jenen Teil­be­trag des Ein­brin­gungs­wer­tes, der über den Nenn­be­trag der Stamm­ein­la­ge­ver­pflich­tung des Ein­le­gen­den hin­aus­geht und gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in die Kapi­tal­rück­la­ge ein­zu­stel­len ist, nach den für Tausch­ge­schäf­te gel­ten­den Regeln und nicht nach Maß­ga­be von § 6 Abs. 1 Nr. 5 EStG als Ein­la­ge zu bewer­ten.

Sach­ein­la­ge bei Über­pa­ri-Emis­si­on

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 24. April 2007 – I R 35/​05