Strom durch erneu­er­ba­re Ener­gie

In Deutsch­land wer­den die Ener­gie­kos­ten stän­dig grö­ßer. Neben Öl- und Gas­prei­se stei­gen seit Jah­ren auch die Strom­prei­se immer wei­ter an. Beson­ders seit Ein­füh­rung der Öko­steu­er haben die Strom­lie­fe­ran­ten noch mehr Kos­ten. Das hat natür­lich enor­me Aus­wir­kun­gen auf die Strom­kos­ten der End­ver­brau­cher. Wie es üblich ist, wer­den die Mehr­be­las­tun­gen auf die Haus­hal­te umge­legt. Auch der Aus­stieg aus der Atom­ener­gie bringt Preis­er­hö­hun­gen mit sich. Durch das Abschal­ten von immer mehr Atom­kraft­wer­ken müs­sen neue Wege der Ener­gie­ge­win­nung gefun­den wer­den. Unter dem Stich­wort "erneu­er­ba­re Ener­gi­en" müs­sen alter­na­ti­ve Wege für die Strom­ver­sor­gung gefun­den wer­den.

Strom durch erneu­er­ba­re Ener­gie

Wind­ener­gie, Was­ser­kraft oder Solar­an­la­gen erfreu­en sich gro­ßer Beliebt­heit. So setzt Nie­der­sach­sen der­zeit auf die Wind­ener­gie. Laut des Nie­der­säch­si­schen Umwelt­mi­nis­ter Bir­kner ist Nie­der­sach­sen Spit­zen­rei­ter beim Wind­ener­gie­aus­bau. Rund 21 % (431 MW) der neu instal­lier­ten Anla­gen­leis­tung wur­de 2011 in Nie­der­sa­chen errich­tet wie durch das Deut­sche Wind­ener­gie-Insti­tut (DEWI GmbH) mit­ge­teilt wor­den ist.

So wird in Bay­ern auch auf die Was­ser­kraft gesetzt. In Augs­burg exis­tiert z.B. ein Hoch­ab­lass (Stau­wehr), in das Tur­bi­nen zum Strom­erzeu­gen ein­ge­baut wer­den sol­len. Der­glei­chen plant die Lan­des­re­gie­rung auch mit ande­ren Hoch­ab­läs­sen.

Viel­fach ist auch in Solar­an­la­gen als umwelt­freund­li­che Ener­gie­quel­le gesetzt wor­den, die durch staat­li­che För­de­rung auch noch lukra­tiv war. Die­se För­de­rung ist zu Beginn des Jah­res um 15 Pro­zent gesun­ken. Aber die Garan­tie für den kon­stan­ten Preis für die Abnah­me von Strom aus den Solar­an­la­gen besteht wei­ter­hin für 20 Jah­re.

Jeder End­ver­brau­cher kann für sich ent­schei­den, auf wel­che Ener­gie er zu wel­chem Preis set­zen will. Ein Strom­ver­gleich lohnt sich. Wer z.B. auf Öko­strom setzt, kann das bei sei­nem Strom­lie­fe­ran­ten ange­ben und in sei­nem Ver­trag fest­set­zen. Da es seit eini­gen Jah­ren mög­lich ist, mit wenig Auf­wand den Anbie­ter zu wech­seln, kann ein Strom Preis­ver­gleich vor dem Wech­sel durch­aus Kos­ten spa­ren hel­fen – auch wenn man sei­nen Strom nur aus einer bestimm­ten Strom­art bezie­hen will. Mit Unter­stüt­zung von einer Viel­zahl von Inter­net­por­ta­len kann jeder Ver­brau­cher den indi­vi­du­ell güns­tigs­ten Strom­an­bie­ter für sei­ne Bedürf­nis­se her­aus­fin­den. Kos­ten­lo­se Strom­rech­ner hel­fen jedem Haus­halt bares Geld spa­ren.