Gleich­be­hand­lung des Per­so­nals in baye­ri­schen Dienst­stel­len

Nach Art. 68 Abs. 1 Satz 1 BayPVG haben Dienst­stel­le und Per­so­nal­rat dafür zu sor­gen, dass alle in der Dienst­stel­le täti­gen Per­so­nen nach Recht und Bil­lig­keit behan­delt wer­den. Danach ist der Gleich­be­hand­lungs­grund­satz iSd. Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ein­zu­hal­ten 1.

Gleich­be­hand­lung des Per­so­nals in baye­ri­schen Dienst­stel­len

Der auf den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG zurück­zu­füh­ren­de per­so­nal­ver­tre­tungs­recht­li­che Gleich­be­hand­lungs­grund­satz zielt dar­auf ab, eine Gleich­be­hand­lung von Per­so­nen in ver­gleich­ba­ren Sach­ver­hal­ten sicher­zu­stel­len und eine gleich­heits­wid­ri­ge Grup­pen­bil­dung aus­zu­schlie­ßen.

Dabei kann auch in dem Unter­las­sen einer Rege­lung für ver­gleich­ba­re Per­so­nen­grup­pen eine recht­fer­ti­gungs­be­dürf­ti­ge Ungleich­be­hand­lung lie­gen 2.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 11. Okto­ber 2016 – 1 AZR 679/​14

  1. Auf­hau­ser/War­ga/­Sch­mitt-Moritz BayPVG 8. Aufl. Art. 68 Rn. 33; Ballerstedt/​Schleicher/​Faber BayPVG Stand Juli 2015 Art. 68 Rn. 15a[]
  2. vgl. BAG 30.09.2014 – 1 AZR 1083/​12, Rn. 14 f. mwN, BAGE 149, 195[]