Rich­ti­ger Umgang mit Abmah­nun­gen

Mit den aktu­ells­ten und sehr wich­ti­gen Nach­rich­ten aus Recht und Steu­ern war­tet die Rechts­lu­pe als infor­ma­ti­ves Por­tal im World Wide Web auf. Hier­bei wer­den spe­zi­el­le The­men aus Berei­chen wie Umwelt, Außen­wirt­schaft, Ener­gie, Land­wirt­schaft oder auch Hand­werk aus recht­li­chen Gesichts­punk­ten unter die Lupe genom­men. Gleich­zei­tig trifft man auf umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen zum Steu­er­recht, wo bei­spiels­wei­se die Ein­kom­men­steu­er, die Gewer­be­steu­er, die Kör­per­schaft­steu­er oder auch Lohn­steu­er und Umsatz­steu­er betrach­tet wer­den. Hin­zu kom­men vie­le Rech­ner, um Belas­tun­gen wie Unter­halt oder auch Buß­gel­der kal­ku­lie­ren zu kön­nen. Den größ­ten Part nimmt ohne Frau der Bereich Recht ein, der schließ­lich auch in allen Belan­gen wohl der viel­fäl­tigs­te Pos­ten im deut­schen Recht ist. Hier geht es um Fami­li­en­recht, Straf­recht, Umwelt­recht, Sozi­al­recht, Zivil­recht, Erbrecht, Ver­si­che­rungs­recht, Gesell­schafts­recht oder auch das Beam­ten­recht, um nur einen Teil der Inhal­te auf­zu­füh­ren. Als Arbeit­ge­ber ist natür­lich vor allem die Welt des Arbeits­rechts von gro­ßem Inter­es­se, um zu wis­sen, was man darf und wo man wohl recht­lich eher den Kür­ze­ren zie­hen wür­de.

Rich­ti­ger Umgang mit Abmah­nun­gen

Vor­aus­set­zun­gen für ein erfolg­rei­ches Arbei­ten

Am bes­ten ist es natür­lich, wenn in einem Betrieb alles so rund läuft, dass das Arbeits­recht über­haupt kei­ne Rol­le spielt, weil sich kei­ner etwas zu Schul­den kom­men lässt und man ein­fach lang­fris­tig und gemein­sam einen guten Job macht. Wich­tig ist es hier immer, dass der Arbeit­ge­ber bestimm­te Regeln auf­stellt. Denn nur wenn es Regeln gibt, weiß der Ange­stell­te oder Arbei­ter auch genau, was er darf und bei wel­chen uner­laub­ten Akti­vi­tä­ten es zu Pro­ble­men kom­men kann. Für den Erfolg des Unter­neh­mens ist immer auch ein opti­ma­les Arbeits­kli­ma wich­tig und gleich­zei­tig ist natür­lich auch die Mit­ar­bei­ter­füh­rung von sehr gro­ßer Bedeu­tung. Wenn sich alle wohl­füh­len, fällt das Arbei­ten leich­ter und man ist als Ange­stell­ter auch eher bereit, mehr als nötig zu leis­ten und sich wirk­lich auch hin­ter die Inter­es­sen des Unter­neh­mens zu stel­len. Erzeugt man ein ange­neh­mes Arbeits­kli­ma und tritt man gleich­zei­tig als guter Chef auf, der den schma­len Grat zwi­schen nett und doch bestim­mend her­vor­ra­gend meis­tert, kommt es in den sel­tens­ten Fäl­len zu Situa­tio­nen, in denen recht­li­che Schrit­te gegen einen Mit­ar­bei­ter not­wen­dig wer­den, was aller­dings natür­lich auch nie aus­ge­schlos­sen ist. Dafür sind alle Men­schen ein­fach viel zu ver­schie­den und schon der kleins­te Stress im All­tag kann zu Kurz­schluss­re­ak­tio­nen füh­ren, die dann selbst beim bes­ten Mit­ar­bei­ter geahn­det wer­den müs­sen, um Zei­chen zu set­zen und sich Nach­läs­sig­kei­ten oder Regel­ver­let­zun­gen nicht sich nach und nach durch­set­zen.

Abmah­nun­gen als erho­be­ner Zei­ge­fin­ger

Soll­te ein Mit­ar­bei­ter sich etwas zu Schul­den kom­men, ist es immer wich­tig, ihn dar­auf auf­merk­sam zu machen, dass das nicht in Ord­nung geht und auch Fol­gen haben kann. Hier ist auch der Chef wie­der als Mensch mit einem guten Fin­ger­spit­zen­ge­fühl gefragt, der bes­ten­falls sei­ne Mit­ar­bei­ter auch gut kennt. So kann es je nach Ver­schul­den aus­rei­chen, Kri­tik zu üben und deut­lich zu machen, dass so etwas nie wie­der vor­kom­men darf. Han­delt es sich um weit­rei­chen­de Ver­ge­hen, kann es sehr wich­tig sein, ein deut­li­ches Zei­chen zu set­zen und den ent­spre­chen­den Mit­ar­bei­ter abzu­mah­nen. Hier­bei sind vie­le Din­ge zu beach­ten und einen tol­len Über­blick über die gesetz­li­chen Grund­la­gen bie­tet die Platt­form https://www.wirtschaftswissen.de/ mit zahl­rei­chen wich­ti­gen Kate­go­ri­en, die alle­samt als Unter­stüt­zung die­nen. So geht es um wich­ti­ge Aspek­te zur Unter­neh­mens­grün­dung, zur Arbeits­si­cher­heit, zu Finan­zen und Steu­ern, zu Mar­ke­ting und Ver­trieb und vor allem auch um Per­so­nal und das Arbeits­recht – ein Bereich der von gro­ßer Bedeu­tung ist, weil es in Deutsch­land immer­hin mehr als 40 Mil­lio­nen Beschäf­tig­te mit den unter­schied­lichs­ten Ver­trä­gen gibt. In die­sem Bereich fin­det man dann auch umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen zum The­ma Abmah­nun­gen und zu allem, was in die­sem Zusam­men­hang von Bedeu­tung ist. Eine kor­rek­te Abmah­nung wird spä­tes­tens dann sehr wich­tig, wenn es zu wei­te­ren Schrit­ten wie der Kün­di­gung kom­men soll­te. Dabei sind ver­schie­de­ne Din­ge zu beach­ten, damit am Ende nicht eine unrecht­mä­ßi­ge Abmah­nung, so gerecht­fer­tigt sie auch war, dazu führt, dass die Kün­di­gung von gericht­li­cher Sei­te abge­lehnt wird.

Fak­ten für eine vor dem Gericht gül­ti­ge und für eine Kün­di­gung rei­chen­de Abmah­nung

Im Fal­le einer Kün­di­gung, die auf das Ver­hal­ten des Ange­stell­ten zurück­ge­führt wird, sind Abmah­nun­gen im Vor­feld vor­ge­schrie­ben, um dem Ange­stell­ten deut­lich zu machen, was pas­siert, wenn er sein Ver­hal­ten nicht ändert. Es ist wich­tig und laut BGB vor­ge­schrie­ben, dass in der Abmah­nung ein­deu­tig dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass ein Wie­der­ho­lungs­fall zu einer Kün­di­gung sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses füh­ren kann. Das soll­te man wirk­lich in die­sem oder einem ähn­li­chen Wort­laut ver­fas­sen, damit der Ange­stell­te nicht behaup­ten kann, nichts davon gewusst zu haben. Unzu­rei­chend sind bei­spiels­wei­se Hin­wei­se, die nur aus Aus­sa­gen wie „wir wer­den das Fehl­ver­hal­ten nicht län­ger dul­den“ oder „Wir emp­feh­len Ihnen, in Zukunft pünkt­lich zu erschei­nen“ ent­hal­ten. In einem even­tu­ell fol­gen­den Kün­di­gungs­schutz­pro­zess muss dann auch nach­ge­wie­sen wer­den kön­nen, dass die der Kün­di­gung vor­an­ge­gan­ge­ne Abmah­nung gerecht­fer­tigt war. Hier sind Bewei­se wich­tig, wes­halb man vor einer Abmah­nung immer Recher­chen betrei­ben soll­te und even­tu­el­le Aus­sa­gen von betei­lig­ten bzw. mit­wis­sen­den Kol­le­gen oder ande­ren Per­so­nen doku­men­tie­ren. Die­se soll­te man sich mög­lichst auch unter­schrei­ben las­sen, weil man bei unter­schrie­be­nen State­ments davon aus­ge­hen kann, dass sie auch wirk­lich wahr sind und nicht leicht­fer­tig irgend­wel­che Behaup­tun­gen und Gerüch­te in die Welt gesetzt wer­den. Sol­che unter­schrie­be­nen Aus­sa­gen bil­den eine gute Grund­la­ge für eine Abmah­nung und kön­nen auch spä­ter im Fal­le eines Fal­les bei Gericht vor­ge­legt wer­den, wo die ent­spre­chend aus­sa­gen­den Per­so­nen auch als Zeu­gen vor­ge­la­den wer­den kön­nen. Vor der For­mu­lie­rung und Ertei­lung einer Abmah­nung soll­te man aber noch ein Mit­ar­bei­ter­ge­spräch füh­ren, um ihm die Chan­ce zu geben, sich dazu zu äußern. Denn auch wenn das nicht vor­ge­schrie­ben ist, gehört es zum guten Ton und kann viel­leicht auch Miss­ver­ständ­nis­se aus dem Weg räu­men, was bei­den Sei­ten die Situa­ti­on von Abmah­nung und Kün­di­gung erspa­ren kann. Im Anschluss an ein sol­ches Gespräch kann man dann für sich die Ent­schei­dung tref­fen, ob man eine Abmah­nung schreibt und wenn das der Fall ist, muss die­se auf jeden Fall sehr detail­liert sein und den genau­en Sach­ver­halt dar­le­gen und mit kon­kre­ten Fak­ten belegt sein.

Rechts­schutz­ver­si­che­rung als Unter­stüt­zung bei Rechts­strei­tig­kei­ten

Ganz gleich, ob eine Abmah­nung rechts­kräf­tig war und somit auch eine even­tu­ell fol­gen­de Kün­di­gung kei­ne Schwach­stel­len bie­tet, die ange­grif­fen wer­den könn­ten, kommt es häu­fig dann zu recht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit dem ent­spre­chen­den Mit­ar­bei­ter. Aus die­sem Fall ist es immer rat­sam, sich des­halb und auch wegen vie­ler wei­te­rer betrieb­li­cher und auch pri­va­ter Ein­satz­mög­lich­kei­ten mit einer attrak­ti­ven Rechts­schutz­ver­si­che­rung aus­zu­stat­ten. Die­se Ver­si­che­rung über­nimmt die Kos­ten für einen Anwalt und auch die Gebüh­ren, die bei einem Gang vor Gericht und bei der Beauf­tra­gung von Sach­ver­stän­di­gen und Gut­ach­tern in Rech­nung gestellt wer­den. Das garan­tiert einem zu jeder Zeit, eine anwalt­li­che Hil­fe und auch rich­ter­li­che Ent­schei­dun­gen in Anspruch neh­men und so sein Recht durch­set­zen zu kön­nen, ohne wegen zu hoher Kos­ten dar­auf ver­zich­ten zu müs­sen. Hier bie­tet sich auch immer ein Ver­gleich der ver­schie­de­nen Anbie­ter und Tari­fe an, um einen umfas­sen­den Ver­si­che­rungs­schutz zu einem ange­neh­men Preis zu fin­den.