Ver­sor­gungs­zu­sa­gen bei der LBBW

Die anläss­lich der Über­füh­rung der Ver­sor­gungs­zu­sa­gen nach § 21 Abs. 4 Lan­des­bank­ge­setz BW zur LBBW fusio­nier­ten Ban­ken gege­be­ne Besitz­stands­zu­sa­ge ent­hält hin­sicht­lich der Alters­ver­sor­gung – auch soweit Beschäf­tig­te vom Bun­des­an­ge­stell­ten­ta­rif im Übri­gen in den Gel­tungs­be­reich der Tarif­ver­trä­ge für das pri­va­te Bank­ge­wer­be und die öffent­li­chen Ban­ken ("Bank­ta­rif") gewech­selt sind – eine dyna­mi­sche Ver­wei­sung auf das Tarif­recht des öffent­li­chen Diens­tes.

Ver­sor­gungs­zu­sa­gen bei der LBBW

Die nach § 73 Abs. 1 ZVK‑L i.V.m. § 18 Abs. 2 BetrAVG vor­ge­se­he­ne Rege­lung, nach der in jedem Jahr der Pflicht­ver­si­che­rung ledig­lich 2,25% der Voll­ren­te erwor­ben wer­den, führt jedoch zu einer sach­wid­ri­gen, gegen Art. 3 Abs. 1 GG ver­sto­ßen­den Ungleich­be­hand­lung inner­halb der Grup­pe der ren­ten­fer­nen Ver­si­cher­ten und damit zur Unwirk­sam­keit der sie betref­fen­den Über­gangs- bzw. Besitz­stands­re­ge­lung sowie zur Unver­bind­lich­keit der auf ihrer Grund­la­ge erteil­ten Start­gut­schrif­ten 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 11. Mai 2011 – IV ZR 105/​09

  1. Fort­füh­rung von BGHZ 174, 127[]