Erst­ma­li­ge Bilanz­auf­stel­lung für einen "nicht erkann­ten Gewer­be­be­trieb"

Im Fall eines "nicht erkann­ten Gewer­be­be­triebs", für den erst in einem spä­te­ren Wirt­schafts­jahr nach der Betriebs­er­öff­nung mit der Bilan­zie­rung begon­nen wird, sind, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil fest­ge­stellt hat, bei erst­ma­li­ger Bilanz­auf­stel­lung die Grund­sät­ze des for­mel­len Bilan­zen­zu­sam­men­hangs unbe­acht­lich. Der ers­te Bilanz­an­satz eines zuvor nicht bilan­zier­ten Wirt­schafts­guts des not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gens bemisst sich nach dem Wert, mit dem es bei von Beginn an rich­ti­ger Bilan­zie­rung zu Buche ste­hen wür­de. Die Ein­bu­chung in die Anfangs­bi­lanz erfolgt gewinn­neu­tral.

Erst­ma­li­ge Bilanz­auf­stel­lung für einen "nicht erkann­ten Gewer­be­be­trieb"

Urteil vom 26. Novem­ber 2008 – X R 23/​05