Rück­stel­lung bei Alters­teil­zeit

Ver­pflich­tet sich ein Arbeit­ge­ber in einer Ver­ein­ba­rung über Alters­teil­zeit, dem jewei­li­gen Arbeit­neh­mer in der Frei­stel­lungs­pha­se einen bestimm­ten Pro­zent­satz des bis­he­ri­gen Arbeits­ent­gelts zu zah­len, so ist für die­se Ver­pflich­tung bereits wäh­rend der vor­an­ge­hen­den Beschäf­ti­gungs­pha­se eine ratier­lich auf­zu­bau­en­de Rück­stel­lung zu bil­den. Denn Ver­bind­lich­kei­ten, die nach Been­di­gung eines schwe­ben­den Geschäfts zu erfül­len sind, sind bereits wäh­rend des­sen Lauf­zeit zu pas­si­vie­ren.

Rück­stel­lung bei Alters­teil­zeit

Ver­pflich­tun­gen zu Geld­leis­tun­gen sind (auch vor Gel­tung des § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. e EStG 1997 i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002) grund­sätz­lich abzu­zin­sen; dies gilt nicht, wenn sie, wie im Rah­men der Alters­teil­zeit, tat­säch­lich kei­nen Zins­an­teil ent­hal­ten.

BFH, Urteil vom 30. Novem­ber 2005 – I R 110/​04