Vor­zei­ti­ge Auf­lö­sung einer Anspar­rück­la­ge

Erklärt der Steu­er­pflich­ti­ge, eine Anspar­rück­la­ge gemäß § 7g Abs. 3 EStG vor­zei­tig –d.h. bereits mit Wir­kung für das Fol­ge­jahr ihrer Bil­dung– auf­lö­sen zu wol­len, so doku­men­tiert er damit ein­deu­tig, dass er von der geplan­ten Inves­ti­ti­on Abstand genom­men hat. Damit ent­zieht er einer nur teil­wei­sen Fort­füh­rung der Rück­la­ge bis zum Ablauf der Zwei-Jah­res-Frist des § 7g Abs. 3 Satz 2 und Abs. 4 Satz 2 EStG die recht­li­che Grund­la­ge.

Vor­zei­ti­ge Auf­lö­sung einer Anspar­rück­la­ge

Das Recht zur vor­zei­ti­gen Auf­lö­sung der Anspar­rück­la­ge kann längs­tens bis zum Ein­tritt der Bestands­kraft der­je­ni­gen Steu­er­fest­set­zung aus­ge­übt wer­den, auf wel­che sich die Auf­lö­sung aus­wir­ken soll.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 21. Sep­tem­ber 2005 – X R 32/​03