Ent­rich­tung der auf Hin­zu­rech­nungs­be­trä­ge ent­fal­len­den Kör­per­schaft­steu­er

Eine Kör­per­schaft­steu­er ist auch dann i.S. des § 11 Abs. 2 Aus­sen­steu­er­ge­setz a.F. „für die ver­gan­ge­nen vier Kalen­der­jah­re auf Hin­zu­rech­nungs­be­trä­ge ent­rich­tet”, wenn für jene Jah­re wegen eines bestehen­den Ver­lust­ab­zugs kei­ne Steu­er zu zah­len war, die Hin­zu­rech­nungs­be­trä­ge gemäß §§ 7 ff. AStG aber den ver­blei­ben­den Ver­lust­ab­zug ver­min­dert haben und des­halb im Fol­ge­jahr außer­halb des Vier­jah­res­zeit­rau­mes eine zu zah­len­de Kör­per­schaft­steu­er ange­fal­len ist. (Abgren­zung von dem BMF-Schrei­ben vom 2. Dezem­ber 1994, BSt­Bl I Son­der­num­mer 1/​1995 Tz. 11.2.5)

Ent­rich­tung der auf Hin­zu­rech­nungs­be­trä­ge ent­fal­len­den Kör­per­schaft­steu­er

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 7. Sep­tem­ber 2005 – I R 52/​04