Min­de­rungs­pau­se beim Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­ben

Eine Rea­li­sie­rung von Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­ben gemäß § 37 Abs. 2 KStG 1999 n.F. ist nur durch Gewinn­aus­schüt­tun­gen mög­lich, die zeit­lich nach dem Stich­tag für die erst­ma­li­ge Ermitt­lung des Gut­ha­bens nach Maß­ga­be des § 37 Abs. 1 KStG 1999 n.F. erfol­gen, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt geur­teilt und damit die Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung aus dem BMF-Schrei­ben vom 6. Novem­ber 2003 (BStBl I 2003, 575) bestä­tigt hat.

Min­de­rungs­pau­se beim Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­ben

Eine Gewinn­aus­schüt­tung ist dann, so der BFH eben­falls in Über­ein­stim­mung mit dem BMF-Schrei­ben vom Novem­ber 2003, im Sin­ne des § 37 Abs. 2 KStG 1999 n.F. erfolgt, wenn sie abge­flos­sen ist.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. Dezem­ber 2007 – I R 52/​07