Pau­schal­ab­ga­ben für Mini­jobs

Durch das Haus­halts­be­gleit­ge­setz 2006 wer­den die Pau­schal­ab­ga­ben für gering­fü­gig ent­lohn­te Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se ab dem 1. Juli 2006 von 25 auf 30 Pro­zent erhöht. Damit wird der Pau­schal­bei­trag zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung von bis­her 11 auf 13 Pro­zent und der Pau­schal­bei­trag zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung von bis­her 12 auf 15 Pro­zent ange­ho­ben. Der ein­heit­li­che Pausch­steu­er­satz bleibt unver­än­dert. Gering­fü­gig ent­lohn­te Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se in Pri­vat­haus­hal­ten sind von der Erhö­hung nicht betrof­fen.

Pau­schal­ab­ga­ben für Mini­jobs

Die Erhö­hung des Pau­schal­bei­tra­ges zur Ren­ten­ver­si­che­rung auf 15 Pro­zent bringt es mit sich, dass Arbeit­neh­mer, die voll­wer­ti­ge Ren­ten­an­sprü­che erwer­ben möch­ten und des­halb auf ihre Ver­si­che­rungs­frei­heit ver­zich­ten, ab dem 1. Juli anstel­le des bis­he­ri­gen Eigen­an­teils von 7,5 Pro­zent nur noch 4,5 Pro­zent des Arbeits­ent­gelts zah­len müs­sen.

Die nähe­ren Ein­zel­hei­ten fin­den sich auf dem Inter­net-Ange­bot der Mini­job-Zen­tra­le.