Dop­pel­zah­lun­gen

Der Fis­kus soll nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs auch an ver­se­hent­li­chen Dop­pel­zah­lun­gen mit­ver­die­nen:

Dop­pel­zah­lun­gen

Ent­gelt für eine Leis­tung i.S. des § 10 Abs. 1 Satz 2 UStG ist nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des BFH alles, was der Leis­ten­de für sei­ne Leis­tung vom Leis­tungs­emp­fän­ger erhal­ten hat, außer der Umsatz­steu­er. Zahlt der Kun­de die Leis­tung irr­tüm­lich dop­pelt oder zahlt er ver­se­hent­lich zu viel, ist der Gesamt­be­trag Ent­gelt i.S. des § 10 Abs. 1 Satz 2 UStG.

Wer­den Über- oder Dop­pel­zah­lun­gen spä­ter zurück­ge­zahlt, liegt damit eine Min­de­rung der Bemes­sungs­grund­la­ge nach § 17 UStG vor.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. Juli 2007 – V R 11/​05