Grund­steu­er­erlass bei Ertrags­min­de­run­gen

Der 2. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs hat dem Gemein­sa­men Senat der obers­ten Gerichts­hö­fe des Bun­des die Rechts­fra­ge zur Ent­schei­dung vor­ge­legt, ob ein Grund­steu­er­erlass gemäß § 33 Abs. 1 Grund­steu­er­ge­setz nur bei aty­pi­schen und vor­über­ge­hen­den Ertrags­min­de­run­gen in Betracht kommt oder auch struk­tu­rell beding­te Ertrags­min­de­run­gen von nicht nur vor­über­ge­hen­der Natur erfas­sen kann. Bis zur Ent­schei­dung des GmS soll­ten daher ent­spre­chen­de Beschei­de durch geeig­ne­te Rechts­be­hel­fe offen gehal­ten wer­den.

Grund­steu­er­erlass bei Ertrags­min­de­run­gen

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 26. Febru­ar 2007 II R 5/​05

  1. vom 19.12.2008, BGBl I 2008, 2794[]