Ruß­fil­ter-Nach­rüs­tung

Zum 1. April 2007 star­tet die steu­er­li­che För­de­rung von Die­sel-PKWs, die mit einem Ruß­fil­ter nach­ge­rüs­tet wur­den. Die Steu­er­be­frei­ung von 330 Euro soll einen Anreiz bie­ten, in Die­sel-Pkw, die vor 2007 erst­mals ange­mel­det wur­den, moder­ne Fil­ter­tech­nik ein­zu­bau­en. Die Steu­er­gut­schrift deckt etwa 50 Pro­zent der Nach­rüs­tungs­kos­ten von durch­schnitt­lich 600 Euro. Gene­rell wer­den Nach­rüs­tun­gen vom 1. Janu­ar 2006 bis zum 31. Dezem­ber 2009 geför­dert. Beim Wech­sel des Fahr­zeug­hal­ters soll der neue Eigen­tü­mer eine noch nicht abge­lau­fe­ne Steu­er­be­frei­ung über­neh­men kön­nen.

Ruß­fil­ter-Nach­rüs­tung

Fahr­zeug­hal­ter, die ihren Die­sel bereits im Jahr 2006 nach­ge­rüs­tet haben, erhal­ten die Steu­er­be­frei­ung rück­wir­kend. Sie wird jedoch erst gewährt, wenn die Kfz-Zulas­sungs­stel­le die tech­ni­sche Nach­rüs­tung fest­ge­stellt hat. Sie gilt so lan­ge, bis der Betrag von 330 Euro erreicht ist.

Die Zulas­sungs­stel­len mel­den den Finanz­äm­tern die Nach­rüs­tung. Damit ent­fällt eine eige­ne Schlüs­sel­num­mer in den Fahr­zeug­pa­pie­ren.

Es wer­den kei­ne bestimm­ten Fil­ter­tech­ni­ken geför­dert. Viel­mehr geht es dar­um, tech­nik­neu­tra­le Anrei­ze zu schaf­fen – für Fahr­zeu­ge mit einem mög­lichst gerin­gen Par­ti­kel­aus­stoß. Die tech­ni­schen Anfor­de­run­gen sind in der Stra­ßen­ver­kehrs-Zulas­sungs-Ord­nung gere­gelt. Tech­ni­sche Lösun­gen, die den emp­foh­le­nen Grenz­wert ein­hal­ten, sind bereits vor­han­den. Zuneh­mend wer­den sie von den Auto­mo­bil­her­stel­lern auch ein­ge­setzt. Die deut­sche Auto­mo­bil­in­dus­trie hat zuge­sagt, alle neu­en PKW spä­tes­tens ab Ende 2008 bezie­hungs­wei­se Anfang 2009 mit einem Die­sel­par­ti­kel­fil­ter aus­zu­rüs­ten.

Für nicht nach­ge­rüs­te­te Fahr­zeu­ge und Neu­wa­gen ohne Fil­ter wird im Gegen­zug die Kfz-Steu­er emp­find­lich erhöht, sie steigt um 1,20 Euro je 100 Kubik­zen­ti­me­ter Hub­raum. Das gilt auch für Wagen der Euro-4-Abgas­norm, sofern sie nicht den Par­ti­kel­grenz­wert von 0,005 g/​km der geplan­ten Euro-5-Norm ein­hal­ten.