Ein Titel nach dem Ersten juristischen Staatsexamen

Ein Titel nach dem Ers­ten juris­ti­schen Staats­ex­amen

Dadurch das eine Uni­ver­si­tät, anders als die meis­ten ande­ren Hoch­schu­len, kei­nen aka­de­mi­schen Grad nach Able­gen der Ers­ten juris­ti­schen Prü­fung ver­leiht, wird nicht der all­ge­mei­ne Gleich­heits­satz des Grund­ge­set­zes ver­letzt. Das Unter­blei­ben einer Gra­du­ie­rung erschwert die Wahl oder die Aus­übung des Berufs nicht unver­hält­nis­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg in

Lesen
Kein Dr. in der Sterbeurkunde

Kein Dr. in der Ster­be­ur­kun­de

Nach dem Inkraft­tre­ten des neu­en Per­so­nen­stands­ge­set­zes am 01.01.2009 ist der aka­de­mi­sche Grad des Ver­stor­be­nen im Ster­be­re­gis­ter und in der Ster­be­ur­kun­de nicht ein­zu­tra­gen. Bis­her ent­sprach es der zu Gewohn­heits­recht erstark­ten Übung, zumin­dest auf Wunsch des Betrof­fe­nen auch die aka­de­mi­schen Gra­de in die frü­he­ren Per­so­nen­stands­bü­cher, wie das Hei­rats­buch oder das Ster­be­buch ein­zu­tra­gen.

Lesen
Slowakischer Dr-Titel (doktor práv) darf nicht mit "Dr." abgekürzt werden

Slo­wa­ki­scher Dr-Titel (dok­tor práv) darf nicht mit "Dr." abge­kürzt wer­den

In Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len darf der in der Slo­wa­kei erwor­be­ne aka­de­mi­sche Grad „dok­tor práv“ („JUDr.“) nicht in der deut­schen Form „Dr.“ als Namens­zu­satz geführt wer­den. Ledig­lich in der ver­lie­he­nen slo­wa­ki­schen Form ist der Namens­zu­satz erlaubt. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Arns­berg hat in dem hier vor­lie­gen­den Fall dem Klä­ger die deut­sche Form des Namens­zu­sat­zes "Dr."

Lesen
Der chinesische Gastprofessor - Ein plastischer Titel

Der chi­ne­si­sche Gast­pro­fes­sor – Ein plas­ti­scher Titel

Hoch­schul­recht ist Län­der­sa­che. Zumin­dest einen wird's freu­en: Der Hei­del­ber­ger Plas­ti­na­tor Dr. Gun­ther von Hagens durf­te sei­nen chi­ne­si­schen Gast­pro­fes­so­ren­ti­tel in den Bun­des­län­dern Baden-Wür­t­­te­m­berg, Bay­ern und Hes­sen ohne die Her­kunfts­be­zeich­nun­gen füh­ren, die das nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um hier­für fest­ge­legt hat­te, wie jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter ent­schie­den. Die Dali­an Medi­cal

Lesen
Der falsche Dr. im Personalausweis

Der fal­sche Dr. im Per­so­nal­aus­weis

Ein in Deutsch­land nicht aner­kann­ter Dok­tor­ti­tel kann bei einem Deut­schen zum Ein­zie­hen des Rei­se­pas­ses und Per­so­nal­aus­wei­ses füh­ren, wenn dort der – in Deutsch­land nicht führ­ba­re – Dok­tor­ti­tel ein­ge­tra­gen ist. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit wehr­te sich ein deut­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger gegen eine Ord­nungs­ver­fü­gung des Bür­ger­meis­ters der Stadt Ratin­gen,

Lesen
Keine Vergütung für Zwangsverwalter mit Dr.-Titel

Kei­ne Ver­gü­tung für Zwangs­ver­wal­ter mit Dr.-Titel

Wer bei der Bestel­lung zum Zwangs­ver­wal­ter unbe­fugt einen Dok­­tor- oder Diplom­ti­tel führt, ist unzu­ver­läs­sig und kann nicht zum Zwangs­ver­wal­ter bestellt wer­den. Wer sei­ne Bestel­lung zum Zwangs­ver­wal­ter den­noch erreicht, ver­wirkt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs sei­nen kom­plet­ten Anspruch auf Ver­gü­tung und Aus­la­gen nach § 152a ZVG i.V.m. §§ 18, 21

Lesen