Über­lei­tung eines Arbeit­neh­mers – wäh­rend der Frei­stel­lungs­pha­se eines Alters­teil­zeit­ar­beits­ver­hält­nis­ses

Bestimmt ein Tarif­ver­trag zur Alters­teil­zeit, dass ein Alters­teil­zeit­ar­beit­neh­mer im Block­mo­dell grund­sätz­lich die Bezü­ge erhält, die eine ent­spre­chen­de Teil­zeit­kraft bei Anwen­dung der tarif­li­chen Vor­schrif­ten erhiel­te, so fin­giert die­se tarif­ver­trag­li­che Vor­schrift die aus­zu­üben­de Tätig­keit in der Frei­stel­lungs­pha­se. Der Arbeit­neh­mer ist des­halb im Hin­blick auf die Über­lei­tung so zu behan­deln, als wäre ihm

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Alters­teil­zeit­ar­beits­ver­hält­nis – aber erst nach dem 55. Geburts­tag…

§ 2 Abs 1 des Tarif­ver­trags zur Rege­lung der Alters­teil­zeit­ar­beit im Bereich der Lan­des­ver­wal­tung Sach­­sen-Anhalts vom 24.01.2012 (TV ATZ LSA) gewährt dem Arbeit­neh­mer ledig­lich einen Anspruch dar­auf, dass der Arbeit­ge­ber über sei­nen Antrag auf Wech­sel in die Alters­teil­zeit nach bil­li­gem Ermes­sen iSv. § 315 Abs 1 BGB ent­schei­det. Tat­be­stands­vor­aus­set­zung für den Anspruch aus

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Alters­teil­zeit­ar­beits­ver­hält­nis – "zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt"

Die Begrün­dung eines Alters­teil­zeit­ar­beits­ver­hält­nis­ses mit dem nach den tarif­li­chen Vor­schrif­ten frü­hest­mög­li­chen Beginn ist nicht als "Minus" im Kla­ge­an­trag, mit dem die Annah­me eines Ange­bots des Arbeit­neh­mers auf Wech­sel in ein Alters­teil­zeit­ver­hält­nis zu einem bestimm­ten Zeit­punkt begehrt wird, ent­hal­ten. Der Kla­ge­an­trag ist dar­auf gerich­tet, den Arbeit­ge­ber zu ver­ur­tei­len, das Ange­bot des

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