Miet­ver­hält­nis unter nahen Ange­hö­ri­gen – und die Auf­ga­be der Vermietungsabsicht

Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG erzielt, wer ein Grund­stück, Gebäu­de oder Gebäu­de­teil gegen Ent­gelt zur Nut­zung über­lässt und beab­sich­tigt, dar­aus auf Dau­er der Nut­zung ein posi­ti­ves Ergeb­nis zu erzie­len. Die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht kann erst nach­träg­lich ein­set­zen und auch wie­der weg­fal­len. Nach dem Rege­lungs­zweck des

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Ver­bil­lig­te Über­las­sung von Wohn­raum – und die orts­üb­li­che Miete

Unter orts­üb­li­cher Mie­te für Woh­nun­gen ver­gleich­ba­rer Art, Lage und Aus­stat­tung ist die orts­üb­li­che Brut­to­mie­te ‑d.h. die Kalt­mie­te zuzüg­lich der nach der Betriebs­kos­ten­ver­ord­nung umla­ge­fä­hi­gen Kos­­ten- zu ver­ste­hen. Im Rah­men des § 21 Abs. 2 EStG ist für die Berech­nung der Ent­gelt­lich­keits­quo­te nicht die orts­üb­li­che Kalt, son­dern die Warm­mie­te zugrun­de zu legen. Dabei ist

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Bundesfinanzhof (BFH)

Eltern-Kind-Miet­ver­hält­nis­se – und die Ver­rech­nung der Mie­te mit Unterhaltsansprüchen

Bei der Ver­mie­tung einer Woh­nung an das eige­ne Kind fehlt es an der für die Beja­hung einer Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht erfor­der­li­chen Fremd­ver­gleich­bar­keit, wenn der Miet­zins­an­spruch mit Unter­halts­an­sprü­chen ver­rech­net wird. Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6, 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG) erzielt, wer ein Grund­stück, Gebäu­de oder Gebäu­de­teil in der

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Miet­ver­trä­ge unter nahe ste­hen­den Per­so­nen – und die Werbungskosten

Miet­ver­trä­ge unter nahe ste­hen­den Per­so­nen sind in der Regel der Besteue­rung nicht zu Grun­de zu legen, wenn die Gestal­tung oder die tat­säch­li­che Durch­füh­rung nicht dem zwi­schen Frem­den Übli­chen ent­spricht. Miet­recht­li­che Gestal­tun­gen sind ins­be­son­de­re dann unan­ge­mes­sen i.S. von § 42 AO, wenn der­je­ni­ge, der einen Gebäu­de­teil für eige­ne Zwe­cke benö­tigt, einem

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Bundesfinanzhof (BFH)

Steu­er­li­cher Fremd­ver­gleich bei der Betei­li­gung einer GbR

Die steu­er­li­che Aner­ken­nung von Ver­trags­ver­hält­nis­sen zwi­schen nahe ste­hen­den Per­so­nen ist u.a. davon abhän­gig, dass die Ver­trä­ge bür­­ger­­lich-rech­t­­lich wirk­sam ver­ein­bart wor­den sind und sowohl die Gestal­tung als auch die tat­säch­li­che Durch­füh­rung des Ver­ein­bar­ten dem zwi­schen Frem­den Übli­chen ent­spre­chen. Die Anfor­de­run­gen der Recht­spre­chung an die Aner­ken­nung von Ver­trä­gen zwi­schen nahe ste­hen­den Personen

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