Besonderes Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe

Beson­de­res Kirch­geld in glau­bens­ver­schie­de­ner Ehe

Es ist in der Recht­spre­chung geklärt, dass die Erhe­bung des beson­de­ren Kirch­gelds auch dann ver­fas­sungs­ge­mäß ist, wenn der kir­chen­an­ge­hö­ri­ge Ehe­gat­te über ein eige­nes Ein­kom­men ver­fügt. Es sind für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auch kei­ne Umstän­de ersicht­lich, die eine neu­er­li­che Befas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs mit die­ser The­ma­tik im Rah­men eines Revi­si­ons­ver­fah­rens recht­fer­ti­gen könn­ten. Die

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Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe

Kirch­geld in glau­bens­ver­schie­de­ner Ehe

Kirch­geld in glau­bens­ver­schie­de­ner Ehe kann fest­ge­setzt wer­den, wenn der ande­re Ehe­gat­te einer nicht steu­er­be­rech­tig­ten oder nicht steu­er­erhe­ben­den Reli­gi­ons­ge­sell­schaft ange­hört (sog. glau­bens­ver­schie­de­ne Ehe); es darf unter Berück­sich­ti­gung des zusam­men­ver­an­lag­ten gemein­sa­men Ein­kom­mens bemes­sen wer­den. Die kir­chen­steu­er­be­rech­tig­te evan­­ge­­lisch-luthe­­ri­­sche Kir­che (§ 1 HmbKiStG) kann nach ihren kirch­li­chen und staat­lich geneh­mig­ten Steu­er­vor­schrif­ten (§ 4 HmbKiStG) von den

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Besonderes Kirchgeld - und die bundeslandbezogene Kirchensteuerberechtigung

Beson­de­res Kirch­geld – und die bun­des­land­be­zo­ge­ne Kir­chen­steu­er­be­rech­ti­gung

Die Ver­lei­hung hoheit­li­cher Befug­nis­se wie der Steu­er­be­rech­ti­gung bei der Aner­ken­nung einer Reli­gi­ons­ge­sell­schaft als Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts durch ein Bun­des­land wirkt nicht über des­sen Bereich hin­aus. n glau­bens­ver­schie­de­ner Ehe kann die Kir­chen­steu­er in der Form des beson­de­ren Kirch­gel­des gemäß § 3 Abs. 1 Bstb. b (n. F.: c) HmbKiStG, § 5 Abs. 1 Nr.

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Kirchensteuerbezogener Informationsaustausch

Kir­chen­steu­er­be­zo­ge­ner Infor­ma­ti­ons­aus­tausch

Die Rege­lun­gen zum kir­chen­steu­er­be­zo­ge­nen Infor­ma­ti­ons­aus­tausch sind nach Ansicht des Finanz­ge­richts Ham­burg grund­rechts­kon­form. Ver­fas­sungs­kon­form ist ins­be­son­de­re die nach § 30 Abs. 4 Nr. 1 i. V. m. Abs. 2 Nr. 1 Bstb. a, § 31 AO i. V. m. § 8 Abs. 2 Satz 1, § 13 HmbKiStG gebo­te­ne Wei­ter­ga­be von Infor­ma­tio­nen durch Behör­den oder Finanz­äm­ter an

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Besonderes Kirchgeld in glaubensverschiedenen Ehen

Beson­de­res Kirch­geld in glau­bens­ver­schie­de­nen Ehen

Die lan­des­recht­li­chen und kir­chen­recht­li­chen Vor­schrif­ten über die Erhe­bung des beson­de­ren Kirch­gelds in glau­bens­ver­schie­de­ner Ehe ver­sto­ßen nach Ansicht des Finanz­ge­richts Ham­burg nicht gegen die Ver­fas­sung, ins­be­son­de­re nicht gegen Art. 3, Art. 4 oder Art. 6 GG. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung wird die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des beson­de­ren, gestaf­fel­ten Kirch­gelds für zusam­men­ver­an­lag­te Kir­chen­an­ge­hö­ri­ge in glau­bens­ver­schie­de­ner Ehe

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Außergewöhnliche Belastungen bei Ehegatten

Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen bei Ehe­gat­ten

Es ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass die zumut­ba­re Belas­tung bei getrenn­ter Ver­an­la­gung von Ehe­gat­ten vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te bei­der Ehe­gat­ten berech­net wird. Nach § 26a Abs. 2 Satz 1 EStG in der für das Streit­jahr 2001 gel­ten­den Fas­sung des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes vom 16. April 1997 wer­den

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