Aus­bil­dungs­un­ter­halt – und sei­ne Gren­zen

In wel­chem Umfang müs­sen die Eltern eine Berufs­aus­bil­dung ihrer Kin­der finan­zie­ren? Mit die­ser Fra­ge der Gren­zen des Anspruchs auf Aus­bil­dungs­un­ter­halt hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­für war ein Fall auf die BaföG-Kas­­se über­ge­gan­ge­nen Unter­halts­an­spruchs aus Hes­sen: Das antrag­stel­len­de Land nimmt den Vater, des­sen Toch­ter es Vor­aus­leis­tun­gen nach

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Abitur, Leh­re, Stu­di­um – und der Aus­bil­dungs­un­ter­halt

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich erneut mit dem Aus­bil­dungs­un­ter­halt in den so genann­ten Abitur-Leh­­re-Stu­­di­um-Fäl­­len (hier: Bank­leh­re – Lehr­amts­stu­di­um) zu befas­sen: Der Unter­halt eines Kin­des umfasst gemäß § 1610 Abs. 2 BGB die Kos­ten einer ange­mes­se­nen Vor­bil­dung zu einem Beruf. Geschul­det wird danach eine Berufs­aus­bil­dung, die der Bega­bung und den Fähig­kei­ten, dem Leis­tungs­wil­len

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Aus­bil­dungs­un­ter­halt nach 3 Jah­ren Prak­ti­kum

Das unter­halts­be­rech­tig­te Kind ver­liert den Aus­bil­dungs­un­ter­halts­an­spruch gegen­über sei­nen Eltern nicht schon dann, wenn es ihm auf­grund eines noten­schwa­chen Schul­ab­schlus­ses erst nach drei Jah­ren vor­ge­schal­te­ter Berufs­ori­en­tie­rungs­prak­ti­ka und unge­lern­ter Aus­hilfs­tä­tig­kei­ten gelingt, einen Aus­bil­dungs­platz zu erlan­gen. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen hat­te ein Vater sei­ner 24-jäh­­ri­gen Toch­ter, der Antrag­stel­le­rin, Aus­bil­dungs­un­ter­halt ver­wei­gert, da

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3 Jah­re Prak­ti­kum – und doch noch Aus­bil­dungs­un­ter­halt

Einem voll­jäh­ri­gen Kind steht gegen sei­ne Eltern ein Anspruch auf Aus­bil­dungs­un­ter­halt für eine Erst­aus­bil­dung auch noch nach einer drei­jäh­ri­ger Ver­zö­ge­rung durch Prak­ti­ka und Aus­hilfs­tä­tig­kei­ten zu. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall leb­te die 1989 gebo­re­ne Antrag­stel­le­rin nach der Tren­nung ihrer Eltern im Jahr 1997 zunächst im Haus­halt des Vaters

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Der frei­wil­lig gezahl­te Aus­bil­dungs­un­ter­halt und die Aus­kunfts­pflicht

Leis­tet ein geschie­de­ner Eltern­teil aus frei­en Stü­cken den vol­len Aus­bil­dungs­un­ter­halt für sein voll­jäh­ri­ges Kind, so ist er, solan­ge er gegen­über dem ande­ren Eltern­teil kei­nen fami­li­en­recht­li­chen Aus­gleichs­an­spruch ver­folgt, die­sem gegen­über nicht zur Aus­kunft über sei­ne Ein­künf­te ver­pflich­tet. Vater und Mut­ter, die als Eltern mit ihren gemein­schaft­li­chen Kin­dern gleich nah ver­wandt sind,

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Aus­bil­dungs­un­ter­halts­an­spruch trotz Schwan­ger­schaft und Kin­der­be­treu­ung

Der Unter­halts­be­rech­tig­te ver­liert den Aus­bil­dungs­un­ter­halts­an­spruch gegen­über sei­nen Eltern nicht des­halb, weil er infol­ge einer Schwan­ger­schaft und der anschlie­ßen­den Kin­des­be­treu­ung sei­ne Aus­bil­dung ver­zö­gert beginnt. Das gilt jeden­falls inso­weit, als der Unter­halts­be­rech­tig­te sei­ne Aus­bil­dung nach Voll­endung des drit­ten Lebens­jah­res des Kin­des – gege­be­nen­falls unter zusätz­li­cher Berück­sich­ti­gung einer ange­mes­se­nen Über­gangs­zeit – auf­nimmt. Der

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