"Schwache" Auslandsadoption - und die deutsche Staatsangehörigkeit

"Schwa­che" Aus­lands­ad­op­ti­on – und die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit

Die Adop­ti­on eines min­der­jäh­ri­gen Kin­des im Aus­land durch einen Deut­schen führt für das Kind in aller Regel nur dann zum Erwerb der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit, wenn die Aus­lands­ad­op­ti­on auch zum Erlö­schen des Eltern-Kind-Ver­­häl­t­­nis­­ses zu den leib­li­chen Eltern führt. Das ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in einem Fall, in dem eine

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Anerkennung einer namibischen Adoptionsentscheidung - das Kind als Hochzeitsgeschenk

Aner­ken­nung einer nami­bi­schen Adop­ti­ons­ent­schei­dung – das Kind als Hoch­zeits­ge­schenk

Die Aner­ken­nung einer aus­län­di­schen Adop­ti­ons­ent­schei­dung nach den §§ 108, 109 FamFG, §§ 2, 5 AdWirkG schei­det grund­sätz­lich aus, wenn im aus­län­di­schen Adop­ti­ons­ver­fah­ren eine zurei­chen­de Kin­des­wohl­prü­fung ersicht­lich nicht erfolgt ist. Es stellt aber kei­nen zwin­gen­den Ver­sa­gungs­grund dar, wenn die Kin­des­wohl­prü­fung durch die Behör­de am Lebens­mit­tel­punkt des Ange­nom­me­nen nach deut­schen Maß­stä­ben unvoll­stän­dig ist;

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Die Umwandlung einer thailändischen Adoption in eine Volladoption nach deutschen Recht

Die Umwand­lung einer thai­län­di­schen Adop­ti­on in eine Voll­ad­op­ti­on nach deut­schen Recht

Fehlt es bei einer Umwand­lung einer aus­län­di­schen Adop­ti­on in eine Voll­ad­op­ti­on nach deut­schem Recht an der erfor­der­li­chen Ein­wil­li­gung der leib­li­chen Eltern, sind die Vor­aus­set­zun­gen für eine Umwand­lung in eine deut­sche Voll­ad­op­ti­on nicht erfüllt. Eine im thai­län­di­schen Adop­ti­ons­ver­fah­ren abge­ge­be­ne Erklä­rung der leib­li­chen Eltern kann nicht als die vom Gesetz ver­lang­te Zustim­mung

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Kindeswohlprüfung bei der Anerkennung einer Auslandsadoption

Kin­des­wohl­prü­fung bei der Aner­ken­nung einer Aus­lands­ad­op­ti­on

Für die Aner­ken­nung einer aus­län­di­schen Adop­ti­ons­ent­schei­dung ist eine Über­prü­fung der Lebens­ver­hält­nis­se der Adop­ti­ons­wil­li­gen durch eine Fach­stel­le in Deutsch­land nicht unab­ding­bar erfor­der­lich. Zwar kann bei voll­stän­dig feh­len­den Fest­stel­lun­gen über die Eltern­ge­eig­net­heit im aus­län­di­schen Adop­ti­ons­ver­fah­ren oder bei feh­len­der Offen­le­gung des Lebens­mit­tel­punk­tes der Anneh­men­den im Aus­land die erfor­der­li­che Kin­des­wohl­prü­fung nicht in das Aner­ken­nungs­ver­fah­ren

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