Die Angaben des Belastungszeugen - und die Gründe für eine Teileinstellung

Die Anga­ben des Belas­tungs­zeu­gen – und die Grün­de für eine Teil­ein­stel­lung

Beru­hen meh­re­re Tat­vor­wür­fe auf den belas­ten­den Anga­ben eines Zeu­gen und stellt das Tat­ge­richt das Ver­fah­ren wegen eines Teils die­ser Vor­wür­fe nach § 154 Abs. 2 StPO ein, kann den Grün­den für die Teil­ein­stel­lung des Ver­fah­rens nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs Bedeu­tung für die Beweis­wür­di­gung zu den ver­blei­ben­den Vor­wür­fen ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der

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Die versuchte Einflussnahme auf einen Zeugen

Die ver­such­te Ein­fluss­nah­me auf einen Zeu­gen

Es ist recht­lich unbe­denk­lich, dass die Straf­kam­mer die fest­ge­stell­te ver­such­te Ein­fluss­nah­me des Ange­klag­ten über einen Drit­ten auf den Zeu­gen wäh­rend lau­fen­der Haupt­ver­hand­lung als ein den Ange­klag­ten belas­ten­des Indiz bewer­tet hat. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te der in Unter­su­chungs­haft genom­me­ne Ange­klag­te aus­weis­lich der Fest­stel­lun­gen ver­sucht, den auf frei­em

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Der lügende Zeuge - in den Urteilsgründen

Der lügen­de Zeu­ge – in den Urteils­grün­den

Das Tat­ge­richt hat das Aus­sa­ge­ver­hal­ten eines lügen­den Zeu­gen voll­stän­dig dar­zu­le­gen und anzu­ge­ben, wes­halb es ihm gleich­wohl fol­gen will . Hat das Gericht durch­grei­fen­de Beden­ken an der Glaub­haf­tig­keit der Anga­ben der ein­zi­gen Belas­tungs­zeu­gin, hät­te es ihm daher oble­gen, deren Bekun­dun­gen im Detail mit­zu­tei­len und in einer für das Revi­si­ons­ge­richt nach­voll­zieh­ba­ren Wei­se

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Die beeinflusste Erinnerung der Belastungszeugin

Die beein­fluss­te Erin­ne­rung der Belas­tungs­zeu­gin

Durch das Vor­le­sen des Pro­to­kolls über die ers­te poli­zei­li­che Ver­neh­mung und die eige­ne Lek­tü­re des Pro­to­kolls über die zwei­te poli­zei­li­che Ver­neh­mung durch die Neben­klä­ge­rin beim Ermitt­lungs­rich­ter wird Ein­fluss auf deren Erin­ne­rung genom­men. Eine Erin­ne­rung an selbst erleb­tes Gesche­hen und die Erin­ne­rung an den Inhalt einer Äuße­rung hier­über kann sich nach

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Das Opfer als einziger Belastungszeuge

Das Opfer als ein­zi­ger Belas­tungs­zeu­ge

Beruht die Über­zeu­gung des Gerichts von der Täter­schaft des Ange­klag­ten allein auf der Aus­sa­ge eines Belas­tungs­zeu­gen, ohne dass wei­te­re belas­ten­de Indi­zi­en vor­lie­gen, so sind an die Über­zeu­gungs­bil­dung des Tatrich­ters stren­ge Anfor­de­run­gen zu stel­len. Die Urteils­grün­de müs­sen in Fall­kon­stel­la­tio­nen der genann­ten Art erken­nen las­sen, dass der Tatrich­ter alle Umstän­de, wel­che sei­ne

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Die einzige Belastungszeugin

Die ein­zi­ge Belas­tungs­zeu­gin

Die Beweis­wür­di­gung ist Sache des Tatrich­ters (§ 261 StPO). Spricht das Gericht einen Ange­klag­ten frei, weil es Zwei­fel an sei­ner Täter­schaft nicht zu über­win­den ver­mag, so ist dies durch das Revi­si­ons­ge­richt in der Regel hin­zu­neh­men. Ins­be­son­de­re ist es ihm ver­wehrt, die Beweis­wür­di­gung des Tatrich­ters durch sei­ne eige­ne zu erset­zen. Die

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