Alzheimer - und das Blindengeld

Alz­hei­mer – und das Blin­den­geld

Auch schwerst Hirn­ge­schä­dig­te, die kei­ne visu­el­le Wahr­neh­mung haben, kön­nen grund­sätz­lich Anspruch auf Blin­den­geld haben. Dies gilt auch bei einer Erkran­kung an Alz­hei­mer. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in einem Fall, der das Blin­den­geld nach dem Baye­ri­schen Blin­den­ge­setz betrag. Im ent­schie­de­nen Fall litt die Klä­ge­rin an einer schwe­ren Alz­hei­­mer-Demenz und kann

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Blindengeld für Alzheimer-Patienten

Blin­den­geld für Alz­hei­mer-Pati­en­ten

Auch schwerst Hirn­ge­schä­dig­te, die kei­ne visu­el­le Wahr­neh­mung haben, kön­nen grund­sätz­lich Anspruch auf Blin­den­geld haben. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in dem Fall einer an einer schwe­ren Alz­hei­­mer-Demenz lei­den­den Frau, die auf­grund die­ser Erkran­kung Sin­nes­ein­drü­cke kogni­tiv nicht mehr ver­ar­bei­ten kann. Das bean­trag­te Blin­den­geld nach dem Bay­BlindG wur­de abge­lehnt. Anders als das

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Reduzierung des Landesblindengeldes in Schleswig-Holstein

Redu­zie­rung des Lan­des­blin­den­gel­des in Schles­wig-Hol­stein

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Redu­zie­rung des Lan­des­blin­den­gel­des in Schles­wig-Hol­stein ohne Erfolg; das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de betraf die Höhe des Lan­des­blin­den­gel­des in Schles­wig-Hol­stein nach deren Redu­zie­rung auf 200 Euro monat­lich ab 1.01.2011. Der 1952 gebo­re­ne Beschwer­de­füh­rer wohn­te bis Janu­ar

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Blindengeld vom Augenarzt

Blin­den­geld vom Augen­arzt

Ein Augen­arzt, der einem Pati­en­ten nach feh­ler­haf­ter Behand­lung Scha­dens­er­satz schul­det, muss das vom Land­schafts­ver­band an den Pati­en­ten gezahl­te Blin­den­geld nicht erstat­ten. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fal ließ sich der im Jah­re 1969 gebo­re­ne Pati­ent aus Reck­ling­hau­sen in den Jah­ren 2006 und 2007 vom beklag­ten Augen­arzt aus Reck­ling­hau­sen

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Erstattung des ausgezahlten Blindengeldes

Erstat­tung des aus­ge­zahl­ten Blin­den­gel­des

Der in § 116 Abs. 1 SGB X gere­gel­te gesetz­li­che For­de­rungs­über­gang setzt eine sach­li­che Kon­gru­enz zwi­schen der Ersatz­pflicht des Schä­di­gers und der Leis­tungs­ver­pflich­tung des Sozi­al­hil­fe­trä­gers vor­aus. An die­ser Kon­gru­enz zwi­schen dem Blin­den­geld und dem Scha­dens­er­satz­an­spruch fehlt es, da auf der Grund­la­ge des nord­rhein – west­fä­li­schen Geset­zes über die Hil­fen für Blin­de

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Blindengeld trotz Hirnschädigung

Blin­den­geld trotz Hirn­schä­di­gung

Auch schwerst Hirn­ge­schä­dig­te, die nicht sehen kön­nen, haben einen Anspruch auf Blin­den­geld. Anders als in der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung ent­schie­den, ist hier­für nicht mehr erfor­der­lich, dass ihre Beein­träch­ti­gung des Seh­ver­mö­gens noch deut­lich stär­ker aus­ge­prägt ist als die Beein­träch­ti­gung sons­ti­ger Sin­nes­wahr­neh­mun­gen wie zum Bei­spiel Hören oder Tas­ten (soge­nann­te spe­zi­fi­sche Stö­rung des Seh­ver­mö­gens).

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