JUDr. - oder: der ausländische Dr.-Titel im deutschen Personalausweis

JUDr. – oder: der aus­län­di­sche Dr.-Titel im deut­schen Per­so­nal­aus­weis

Ein zum slo­wa­ki­schen "JUDr." pro­mo­vier­ter Bür­ger hat kei­nen Anspruch auf die Aus­stel­lung eines neu­en Per­so­nal­aus­wei­ses mit der Ein­tra­gung "Dr.". Ein Per­so­nal­aus­weis die­ses Inhalts wäre nach § 28 Abs. 1 Nr. 2 des Per­so­nal­aus­weis­ge­set­zes – PAuswG – ungül­tig; sein Inha­ber könn­te durch den Besitz eines sol­chen Aus­wei­ses sei­ner Aus­weis­pflicht nach § 1 Abs. 1 und

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Prof. Dr. h.c. - der Stuttgarter Rechtsanwalt und die Titel der türkischen Yeditepe-Universität

Prof. Dr. h.c. – der Stutt­gar­ter Rechts­an­walt und die Titel der tür­ki­schen Yedi­te­pe-Uni­ver­si­tät

Ein Rechts­an­walt kann von einem Kol­le­gen in Baden-Wür­t­­te­m­­berg ver­lan­gen, es zu unter­las­sen, im geschäft­li­chen Ver­kehr zu Zwe­cken des anwalt­li­chen Wett­be­werbs, ins­be­son­de­re zur Bear­bei­tung anwalt­li­cher Man­da­te, in Ver­bin­dung mit sei­nem Namen die Abkür­zun­gen "Prof." und/​oder "Dr. h. c." ohne Anga­be der ver­lei­hen­den Hoch­schu­le bei jedem die­ser Titel zu ver­wen­den oder ver­wen­den

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Das unwürdige Verhalten eines Dr.

Das unwür­di­ge Ver­hal­ten eines Dr.

Die wis­sen­schafts­be­zo­ge­ne Aus­le­gung einer lan­des­hoch­schul­recht­li­chen Vor­schrift, nach der ein Dok­tor­grad ent­zo­gen wer­den kann, wenn sich der Inha­ber durch sein spä­te­res Ver­hal­ten der Füh­rung des Gra­des als unwür­dig erwie­sen hat, genügt – anders als ein auf die Ent­täu­schung nicht hin­rei­chend fass­ba­rer gesell­schaft­li­cher Vor­stel­lun­gen über den Dok­tor­grad bzw. des­sen Trä­ger abstel­len­des Ver­ständ­nis

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Der

Der "Dr." im Per­so­nen­stands­re­gis­ter

Aka­de­mi­sche Gra­de sind seit dem Inkraft­tre­ten des refor­mier­ten Per­so­nen­stands­ge­set­zes am 1. Janu­ar 2009 nicht mehr in Per­so­nen­stands­re­gis­tern (hier: Gebur­ten­re­gis­ter) ein­zu­tra­gen. Nach § 21 Abs. 1 Nr. 4 PStG wer­den im Gebur­ten­re­gis­ter, soweit es die Eltern des Kin­des betrifft, deren Vor­na­men und Fami­li­en­na­men sowie auf Wunsch eines Eltern­teils sei­ne recht­li­che Zuge­hö­rig­keit zu einer

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26 Seiten Zitat ohne Kennzeichnung

26 Sei­ten Zitat ohne Kenn­zeich­nung

Wer­den in einer Dis­ser­ta­ti­on Pas­sa­gen von ande­ren Autoren wort­gleich über­nom­men, reicht es nicht aus, die Wer­ke im Lite­ra­tur­ver­zeich­nis auf­zu­neh­men. Fehlt es an einer zusätz­li­chen Kenn­zeich­nung der über­nom­me­nen Pas­sa­gen etwa durch Anfüh­rungs­zei­chen, lie­gen die recht­li­chen Vorraus­set­zun­gen für die Ver­lei­hung des Dok­tor­gra­des nicht vor. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Frei­burg in dem

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Bestechlichkeit des Doktorvaters: Rücknahme der Doktorwürde?

Bestech­lich­keit des Dok­tor­va­ters: Rück­nah­me der Dok­tor­wür­de?

Die Mit­wir­kung eines befan­ge­nen oder vom Pro­mo­ti­ons­ver­fah­ren aus­ge­schlos­se­nen Prü­fers stellt zwar einen Ver­fah­rens­feh­ler dar, er führt aber nicht zwin­gend zur Rechts­wid­rig­keit der Bewer­tung der Dis­ser­ta­ti­on und der sons­ti­gen Prü­fungs­leis­tun­gen durch die mehr­köp­fi­ge Pro­mo­ti­ons­kom­mis­si­on. Mit die­ser Ent­schei­dung hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt den kla­gen­den Juris­ten ihre Dok­tor­ti­tel erhal­ten. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver hat­te

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Entzug des Doktortitels wegen strafrechtlicher Verurteilung

Ent­zug des Dok­tor­ti­tels wegen straf­recht­li­cher Ver­ur­tei­lung

Die Ent­zie­hung eines Dok­tor­ti­tels wegen des beson­de­ren Wis­sen­schafts­be­zu­ges und des gra­vie­ren­den straf­recht­li­chen Fehl­ver­hal­tens des Klä­gers ist recht­mä­ßig. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln im hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Die Phi­lo­so­phi­sche Fakul­tät der Rhei­ni­schen Frie­d­­rich-Wil­helms-Uni­­ver­­­si­­tät Bonn hat einem pro­mo­vier­ten Geschäfts­füh­rer des zwi­schen­zeit­lich insol­ven­ten "Insti­tuts für Wis­sen­schafts­be­ra­tung" in Ber­gisch Glad­bach den Dok­tor­ti­tel ent­zo­gen.

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Slowakischer Dr-Titel (doktor práv) darf nicht mit

Slo­wa­ki­scher Dr-Titel (dok­tor práv) darf nicht mit "Dr." abge­kürzt wer­den

In Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len darf der in der Slo­wa­kei erwor­be­ne aka­de­mi­sche Grad „dok­tor práv“ („JUDr.“) nicht in der deut­schen Form „Dr.“ als Namens­zu­satz geführt wer­den. Ledig­lich in der ver­lie­he­nen slo­wa­ki­schen Form ist der Namens­zu­satz erlaubt. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Arns­berg hat in dem hier vor­lie­gen­den Fall dem Klä­ger die deut­sche Form des Namens­zu­sat­zes "Dr."

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