EC-Kar­ten-Skim­ming – und die Aus­spä­hung der Daten

In dem Anbrin­gen der Späh­vor­rich­tung und der Wei­ter­lei­tung der dar­in erfass­ten Daten liegt noch kei­ne mit­tä­ter­schaft­li­che Betei­li­gung an einer Fäl­schung von Zah­lungs­kar­ten mit Garan­tie­funk­ti­on. Dies sind im Vor­feld der eigent­li­chen tat­be­­stands- mäßi­gen Hand­lun­gen lie­gen­de Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen , bei denen die Annah­me von Mit­tä­ter­schaft zwar nicht aus­ge­schlos­sen ist, weil Mit­tä­ter­schaft nicht in

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Bank­kar­ten – und die Kos­ten für die Ersatz­kar­te

Die im Preis- und Leis­tungs­ver­zeich­nis eines Kre­dit­in­sti­tuts für Zah­lungs­ver­kehrs­kar­ten ent­hal­te­ne Bestim­mung "Ersatz­kar­te auf Wunsch des Kun­den (Ent­gelt für Aus­stel­lung der Kar­te) 15,00 €. – Das Ent­gelt ist nur zu ent­rich­ten, wenn die Not­wen­dig­keit der Aus­stel­lung der Ersatz­kar­te ihre Ursa­che nicht im Ver­ant­wor­tungs­be­reich der Bank hat." ist im Ver­kehr mit Ver­brau­chern gemäß

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Bei Anruf: Bank­kar­ten-Abzo­cke

Wird dem Opfer die Bank­kar­te nebst Geheim­num­mer mit­hil­fe einer Täu­schung abge­nom­men haben, um anschlie­ßend durch Mit­tä­ter Geld an Geld­au­to­ma­ten abhe­ben zu las­sen, erfüllt dies den Tat­be­stand des Betru­ges (§ 263 StGB), nicht aber den des Comp­ter­be­tru­ges (§ 263a StGB). Bei den hier vom Bun­des­ge­richts­hof abge­ur­teil­ten Taten trat ein Anru­fer in

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Bank­kar­te – kos­ten­lo­ser Ersatz

Der Bun­des­ge­richts­hof hat eine Ent­gelt­klau­sel für die Aus­stel­lung einer Ersatz­kar­te in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen einer Bank für unwirk­sam erklärt. Die beklag­te Bank ver­wen­det in ihrem Preis- und Leis­tungs­ver­zeich­nis in Bezug auf Zah­lungs­ver­kehrs­kar­ten eine Klau­sel, wonach das Ent­gelt für eine "Ersatz­kar­te auf Wunsch des Kun­den (Ent­gelt für Aus­stel­lung der Kar­te)" 15 €

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EC-Kar­ten­in­ha­ber haf­ten für Schä­den

Kaum jemand kommt heut­zu­ta­ge ohne eine EC-Kar­­te aus und ein­zel­ne Geld­in­sti­tu­te bie­ten sogar an, eine EC-Kar­­te ohne Schufa Aus­kunft zu erhal­ten. Da über­rascht es nicht, dass sich eini­ge Betrü­ger auf die prak­ti­schen Kar­ten spe­zia­li­siert haben. Für die recht­mä­ßi­gen Inha­ber ist dies auch des­we­gen ein Pro­blem, weil sie in den meis­ten

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Die abge­luchs­te Bank­kar­te

Wer (älte­ren) Mit­men­schen die Bank­kar­ten nebst Geheim­zahl mit­tels erfun­de­ner "Geschich­ten" abluchst und hier­mit sodann das Kon­to­gut­ha­ben abhebt, begeht zwar kei­nen (gewerbs- und ban­den­mä­ßi­gen) Com­pu­ter­be­trug gemäß § 263a Abs. 1 Var. 3 und Abs. 2 StGB, wohl aber (gewerbs- und ban­den­mä­ßi­gen) Betrug im Sin­ne von § 263 Abs. 1 und 5 StGB, soweit er den

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Bank­kar­te, Geld­au­to­mat, Anscheins­be­weis

Die Regeln des Anscheins­be­wei­ses sind auf mit der Ori­gi­nal­kar­te bewirk­te Bar­ab­he­bun­gen an Geld­au­to­ma­ten, die seit dem 31.10.2009 statt­ge­fun­den haben und daher dem Gel­tungs­be­reich der §§ 675u bis 675w BGB unter­lie­gen, nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Dres­den grund­sätz­lich wei­ter anwend­bar. )) Ob das von dem kar­ten­aus­ge­ben­den Kre­dit­in­sti­tut und den die Geld­au­to­ma­ten betrei­ben­den

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Die gestoh­le­ne EC-Kar­te

Fin­det unter Ein­ga­be der rich­ti­gen PIN zeit­nah nach dem Dieb­stahl einer Bank­kar­te eine unbe­fug­te Abhe­bung an einem Geld­au­to­ma­ten statt, spricht der Beweis des ers­ten Anscheins dafür, dass der Kar­ten­in­ha­ber pflicht­wid­rig die PIN auf der Kar­te notiert hat oder gemein­sam mit die­ser ver­wahrt hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen

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