Westfalenhalle Dortmund

Die coro­nabe­ding­te Kon­zert­ab­sa­ge – und die Vor­ver­kaufs­ge­büh­ren für die Veranstaltungstickets

Die AGB-Klau­­sel einer Ticket­händ­le­rin, wonach Vor­ver­kaufs­ge­büh­ren für abge­sag­te Ver­an­stal­tun­gen nicht erstat­tungs­fä­hig sind, ist unwirk­sam. In dem hier vom Land­ge­richt Mün­chen I ent­schie­de­nen Fall schloss die Klau­sel die Erstat­tung der Vor­ver­kaufs­ge­bühr bei Absa­ge oder Ver­le­gung von Ver­an­stal­tun­gen aus. Dies soll­te unab­hän­gig von der Aus­ge­stal­tung der Ver­trags­be­zie­hun­gen gel­ten, also sowohl bei einer bloßen

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Eintrittskarte

Ticket­platt­form mit Ausschließlichkeitsbindung

Die Ver­drän­gungs­wir­kung von Aus­schließ­lich­keits­bin­dun­gen eines markt­be­herr­schen­den Unter­neh­mens besteht wäh­rend der Lauf­zeit die­ser Ver­ein­ba­rung, wäh­rend der dem Abneh­mer kei­ne oder nahe­zu kei­ne Wahl­mög­lich­keit für eine ande­re Bezugs­quel­le ver­bleibt. Zumin­dest eine Lauf­zeit von mehr als zwei Jah­ren ist in die­sen Fäl­len wett­be­werbs­be­schrän­kend. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall bot die betroffene

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AG/LG Düsseldorf

„Take That“ und der gewerb­li­che Zweit­markt für Online-Tickets

Das Land­ge­richt Ham­burg hat es einem Online-Ticke­t­­por­­tal ver­bo­ten, den gewerb­li­chen Wei­ter­ver­kauf per­so­na­li­sier­ter Online-Tickets für die „Take That“-Tournee 2011 in Deutsch­land zu ermög­li­chen. [adro­ta­te banner=„156“]Die Antrag­stel­le­rin ist eine Kon­zert­agen­tur und ver­an­stal­tet die im Rah­men der „Take That“ „Reunion“-Tour 2011 in Deutsch­land statt­fin­den­den drei Kon­zer­te der Band in Ham­burg, Düs­sel­dorf und Mün­chen. Für die

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Zwi­schen­han­del mit Eintrittskarten

Die ent­gelt­li­che Über­las­sung von Ein­tritts­kar­ten zu einem sport­li­chen oder kul­tu­rel­len Ereig­nis an einen Rei­se­ver­an­stal­ter ist kei­ne Lie­fe­rung, son­dern nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs eine sons­ti­ge Leis­tung. Der Ort die­ser Leis­tung bestimmt sich in Erman­ge­lung einer Spe­zi­al­re­ge­lung gemäß § 3a Abs. 1 UStG nach dem Sitz­ort des leis­ten­den Unter­neh­mers. Sie unterliegen

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Steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung von Mitgliedsbeiträgen

Wer­den kul­tu­rel­le Zwe­cke im Sin­ne des Abschnitts A Nr. 3 der Anla­ge 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV geför­dert, sind neben Spen­den auch Mit­glieds­bei­trä­ge steu­er­lich abzieh­bar. Nur Spen­den, nicht aber Mit­glieds­bei­trä­ge, dür­fen dage­gen steu­er­lich abge­zo­gen wer­den, wenn kul­tu­rel­le Betä­ti­gun­gen geför­dert wer­den, die in ers­ter Linie der Frei­zeit­ge­stal­tung die­nen. Wer­den Zwe­cke geför­dert, die sowohl

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WM-Frei­kar­ten

Ein­tritts­kar­ten zur Fuß­­ball-Welt­­­meis­­ter­­schaft, die an Pri­vat­kun­den oder zum Bei­spiel per Preis­aus­schrei­ben an die Fans gehen, die kei­ne geschäft­li­chen oder Arbeits­be­zie­hun­gen zum jewei­li­gen Spon­sor haben, lösen bei den Emp­fän­gern kei­ne steu­er­li­chen Ver­pflich­tun­gen aus. Der Beschenk­te muss sich also in die­sem Fall über die Steu­er kei­ne Gedan­ken machen. WM-Ein­­tritts­­kar­­ten, die von Unternehmen

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