Zu jung für den Kün­di­gungs­schutz? – Kücük­de­veci und die Fol­gen

Nach § 622 Abs. 2 BGB ver­län­gert sich bei einem Arbeits­ver­hält­nis die vom Arbeit­ge­ber ein­zu­hal­ten­den Kün­di­gungs­frist in meh­re­ren Stu­fen, je län­ger das Arbeits­ver­hält­nis besteht. So kann nach fünf Jah­ren besi­pi­els­wei­se nur noch mit einer Frist von zwei Mona­ten zum Monats­en­de gekün­digt wer­den, bei einem seit 20 Jah­ren bestehen­den Arbeits­ver­hält­nis ver­län­gert sich

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Lis­sa­bon in Karls­ru­he II

Am 30. Juni 2009 hat­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt den Rati­fi­ka­ti­ons­ge­set­zen zum Lis­­sa­­bon-Ver­­­trag noch die Zustim­mung in essen­ti­el­len Punk­ten ver­sagt. Zwi­schen­zeit­lich hat der Gesetz­ge­ber nach­ge­bes­sert – doch auch die neu­en Begleit­ge­set­ze lan­de­ten mit­tels Ver­fas­sungs­be­schwer­de wie­der vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. Doch dies­mal ohne Erfolg: Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen das Zustim­mungs­ge­setz zum Ver­trag

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Von Lis­sa­bon zum Rubi­kon

"Das Zustim­mungs­ge­setz zum Ver­trag von Lis­sa­bon ist mit Grund­ge­setz ver­ein­bar, nur das deut­sche Begleit­ge­setz ist ver­fas­sungs­wid­rig, soweit den Gesetz­ge­bungs­or­ga­nen kei­ne hin­rei­chen­den Betei­li­gungs­rech­te ein­ge­räumt wur­den." So oder ähn­lich dürf­ten gleich über­all die Mel­dun­gen über das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts lau­ten. Ein genaue­rer Blick zeigt jedoch etwas ande­res: Das deut­sche Grund­ge­setz steht einer

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Ver­trag von Lis­sa­bon

Die Euro­päi­sche Uni­on hat einen neu­en Rechts­rah­men. Die Staats- und Regie­rungs­chefs der Euro­päi­schen Uni­on haben am 13. Dezem­ber 2007 den Ver­trag von Lis­sa­bon unter­zeich­net und damit die im Rah­men der deut­schen EU-Rats­prä­­si­­den­t­­schaft im ers­ten Halb­jahr 2007 erfolg­reich begon­ne­ne Initia­ti­ve zum Abschluss gebracht. Der Ver­trag von Lis­sa­bon tritt an die Stel­le

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Ver­trag von Lis­sa­bon

Die Staats- und Regie­rungs­chefs der EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten haben am 3. Dezem­ber die end­gül­ti­ge Fas­sung des Ver­tra­ges von Lis­sa­bon ver­ab­schie­det. Nun hat das Aus­wär­ti­ge Amt die kon­so­li­dier­te Fas­sung des Ver­tra­ges von Lis­sa­bon online gestellt. Im Inter­­net-Ange­­bot des Euro­päi­schen Par­la­ments fin­det sich dar­über hin­aus auch eine Zusam­men­stel­lung der in dem Ver­trag ver­ab­re­de­ten Neue­run­gen.

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Grund­rech­te­agen­tur

Die Jus­tiz­mi­nis­ter der EU haben die Errich­tung einer Grund­rech­te­agen­tur beschlos­sen, die ins­be­son­de­re die EU-Insti­­tu­­ti­o­­nen und Agen­tu­ren bei deren Rechts­set­zung bera­ten und die Grund­rechts­kon­for­mi­tät der Rechts­set­zung sicher­stel­len soll. Die Agen­tur darf hier­zu gegen­über den Insti­tu­tio­nen der Euro­päi­schen Uni­on Stel­lung­nah­men zu Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren abge­ben und auch durch das Par­la­ment, den Rat oder die

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