Die Elb­ver­tie­fung kann kom­men

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat die Kla­gen der Städ­te Cux­ha­ven und Ottern­dorf sowie von Elb- und Küs­ten­fi­schern gegen die Plan­fest­stel­lungs­be­schlüs­se für die Fahr­rin­nen­an­pas­sung in Unter- und Außen­el­be abge­wie­sen. Die Plan­fest­stel­lungs­be­hör­den durf­ten bei der Abwä­gung der betrof­fe­nen Belan­ge dem öffent­li­chen Inter­es­se an einer Auf­recht­erhal­tung bzw. Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­funk­ti­on der Bun­des­was­ser­stra­ße Elbe

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Roter Thun­fisch – der Schutz vor dem Aus­ster­ben

Die Ver­ord­nung, mit der Ring­wa­den­fi­schern ab Mit­te Juni 2008 der Fang von Rotem Thun­fisch ver­bo­ten wur­de, ist nach einem Urteil des Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on teil­wei­se ungül­tig. Die Ver­ord­nung ver­stößt gegen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz, soweit das Ver­bot für die spa­ni­schen Ring­wa­den­fi­scher am 23. Juni 2008, für die mal­te­si­schen, die grie­chi­schen, die

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Aus­bau­maß­nah­men an der Ems

Das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg hat die Kla­gen eines Segel­ver­eins, eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers und eines Fischers gegen eine vor­läu­fi­ge Anord­nung von Teil­maß­nah­men zum Aus­bau der Bun­des­was­ser­stra­ße Ems abge­wie­sen. Eben­falls abge­wie­sen wur­de die Kla­ge des Segel­ver­eins, mit der er Schutz­maß­nah­men und Scha­dens­er­satz wegen der Fol­gen der 1994 geneh­mig­ten Ver­tie­fung der Ems für

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Berufs­fi­scher ./​. Nord­see-Off­shore-Wind­park

Berufs­fi­schern steht kei­ne Kla­ge­be­fug­nis gegen die Geneh­mi­gung nach § 4 BIm­SchG für einen Off­shore-Win­d­­park in der Nord­see inner­halb der 12-See­­mei­­len-Zone zu. Auf beson­de­re Fische­rei­rech­te kön­nen sie sich nicht beru­fen. Nach § 42 Abs. 2 VwGO ist eine Anfech­tungs­kla­ge nur zuläs­sig, wenn der Klä­ger gel­tend macht, durch den ange­grif­fe­nen Ver­wal­tungs­akt in eige­nen Rech­ten

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Vogel­schutz statt Fische­rei

Vogel­schutz geht vor: Die Weser­fi­sche­rei­ge­nos­sen­schaft darf den Kor­moran­be­stand im Vogel­schutz­ge­biet Weser­aue nicht ver­rin­gern. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den hat heu­te zwei dies ableh­nen­de Ent­schei­dun­gen des Krei­ses Min­­den-Lüb­be­­cke bestä­tigt. Grund­sätz­lich ver­bie­ten sowohl arten­­­schutz- als auch land­schafts­schutz­recht­li­che Vor­schrif­ten die Tötung und Stö­rung von Kor­mo­ra­nen als beson­ders geschütz­te Art. Die kla­gen­de Weser­fi­sche­rei­ge­nos­sen­schaft Min­den hat­te im

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Mies­mu­schel­kul­tur­flä­chen in der Nord­see

Die Muschel­fi­sche­rei in den Küs­ten­ge­wäs­sern ist gemäß § 17 Abs. 1 Nie­der­säch­si­sches Fische­rei­ge­setz nur mit einem Erlaub­nis­schein des Fische­rei­amts für die Küs­ten­ge­wäs­ser zuläs­sig. Und auch die Anla­ge von Muschel­kul­tu­ren in den Küs­ten­ge­wäs­sern bedarf gemäß § 17 Abs. 2 Nds. FischG der Geneh­mi­gung des Fische­rei­amts für die Küs­ten­ge­wäs­ser, wobei die Geneh­mi­gung gemäß §

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