Kom­mer­zi­el­le Kanu­tou­ren im Natur­schutz­ge­biet

Ist durch die erteil­te Geneh­mi­gung zur Nut­zung eines Gewäs­sers für kom­mer­zi­el­le Kanu­tou­ren eine erheb­li­che Beein­träch­ti­gung der Fisch­be­stän­de zu erwar­ten, greift die Befrei­ung vom Ver­bot kom­mer­zi­el­ler Boots­fahr­ten in das Fische­rei­recht der betrof­fe­nen Fische­r­ei­gemein­schaft ein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall der kla­gen­den Gemein­schaft für Fische­rei

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Fische­rei­rech­te an Gewäs­ser-Abzwei­gun­gen

Mit einem selbst­stän­di­gen Fische­rei­recht in den Abzwei­gun­gen flie­ßen­der Gewäs­ser und im Bereich dau­er­haft über­flu­te­ter Ufer­grund­stü­cke hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Das nicht dem Eigen­tü­mer des Gewäs­ser­grund­stücks zuste­hen­de soge­nann­te selbst­stän­di­ge Fische­rei­recht – hier nach Art. 8 Bay­FiG ; vor­mals Art. 9 FiG – stellt ein das Gewäs­ser­grund­stück belas­ten­des ding­li­ches Recht dar

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Die Über­tra­gung von selb­stän­di­gen Fische­rei­rech­ten

Die mit dem Eigen­tum an einem bestimm­ten Grund­stück ver­bun­de­nen Fische­rei­rech­te kön­nen als sub­jek­tiv ding­li­che Rech­te nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Nds. FischG nicht von dem Grund­stück getrennt über­tra­gen wer­den. Die­se Ein­schrän­kung der Über­trag­bar­keit selb­stän­di­ger Fische­rei­rech­te ist ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den und ver­stößt ins­be­son­de­re nicht gegen Art. 14 GG, da sie eine

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Fische­rei­rech­te im was­ser­stra­ßen­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren

Im was­ser­stra­ßen­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren haben die Inha­ber von Fische­rei­rech­ten auch unter­halb der Schwel­le unzu­mut­ba­rer Beein­träch­ti­gun­gen ein Recht auf gerech­te Abwä­gung ihrer Belan­ge . Nach § 74 Abs. 2 Satz 2 VwVfG hat die Plan­fest­stel­lungs­be­hör­de dem Trä­ger des Vor­ha­bens Vor­keh­run­gen oder die Errich­tung und Unter­hal­tung von Anla­gen auf­zu­er­le­gen, die zum Wohl der All­ge­mein­heit oder

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Mies­mu­schel­kul­tur­flä­chen in der Nord­see

Die Muschel­fi­sche­rei in den Küs­ten­ge­wäs­sern ist gemäß § 17 Abs. 1 Nie­der­säch­si­sches Fische­rei­ge­setz nur mit einem Erlaub­nis­schein des Fische­rei­amts für die Küs­ten­ge­wäs­ser zuläs­sig. Und auch die Anla­ge von Muschel­kul­tu­ren in den Küs­ten­ge­wäs­sern bedarf gemäß § 17 Abs. 2 Nds. FischG der Geneh­mi­gung des Fische­rei­amts für die Küs­ten­ge­wäs­ser, wobei die Geneh­mi­gung gemäß §

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"Hob­by­mä­ßi­ges Ruten­an­geln" am Pri­vat­see

Eigen­tü­mer von Bin­nen­see­flä­chen sind, wie jetzt das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­lan­des­ge­richt ent­schied, nicht berech­tigt, Drit­ten das Recht zum „hob­by­mä­ßi­gen Ruten­an­geln“ im See zu über­tra­gen. die Ent­schei­dung erging zwar auf der Grund­la­ge des schles­wig-hol­stei­­ni­­schen Lan­des­fi­sche­rei­ge­set­zes, ent­spre­chen­de Rege­lun­gen fin­den sich aber auch in den Fische­rei­ge­set­zen aller ande­ren Bun­des­län­der. Gewähr­te man dem Eigen­tü­mer des Sees

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