Die Anerkennung als Flüchtling

Die Aner­ken­nung als Flücht­ling

Die Aner­ken­nung als Flücht­ling kann syri­schen Flücht­lin­gen dann ver­wei­gert wer­den, wenn sie vor der Aus­rei­se kei­ner indi­vi­du­el­len Ver­fol­gung aus­ge­setzt waren. So hat das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und die Ent­schei­dungs­pra­xis des Bun­des­am­tes für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF) bestä­tigt. Nach­dem der Klä­ge­rin der sub­si­diä­re Schutz nach §

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Nachzugsanspruch der Eltern eines minderjährigen Flüchtlings

Nach­zugs­an­spruch der Eltern eines min­der­jäh­ri­gen Flücht­lings

Der Nach­zugs­an­spruch der Eltern eines min­der­jäh­ri­gen Flücht­lings besteht bis zur Voll­jäh­rig­keit des Kin­des. Die Eltern eines min­der­jäh­ri­gen Flücht­lings, der sich ohne Beglei­tung in Deutsch­land auf­hält, haben grund­sätz­lich bei­de einen Anspruch auf Nach­zug zu ihrem Kind. Die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts lag das Begeh­ren einer ira­ki­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen auf Ertei­lung eines Visums zum

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Anerkennung palästinensischer Flüchtlinge

Aner­ken­nung paläs­ti­nen­si­scher Flücht­lin­ge

Ein Paläs­ti­nen­ser, der gezwun­gen war, das Ein­satz­ge­biet des UNRWA zu ver­las­sen, wo ihm der Bei­stand die­ser Orga­ni­sa­ti­on nicht län­ger gewährt wer­den kann, kann als Flücht­ling aner­kannt wer­den, ohne dass er zum Nach­weis ver­pflich­tet wäre, dass er Ver­fol­gung fürch­tet. Hat eine sol­che Per­son das Ein­satz­ge­biet des UNRWA frei­wil­lig ver­las­sen, kann sie

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Widerruf der Asyl- und Flüchtlingsanerkennung

Wider­ruf der Asyl- und Flücht­lings­an­er­ken­nung

Die Rechts­kraft eines zur Aner­ken­nung als Asyl­be­rech­tig­ter und zur Zuer­ken­nung der Flücht­lings­ei­gen­schaft ver­pflich­ten­den ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Urteils steht einer Wider­rufs­ent­schei­dung nach § 73 Abs. 1 AsylVfG nicht ent­ge­gen, wenn sich die zur Zeit des Urteils maß­geb­li­che Sach- oder Rechts­la­ge nach­träg­lich ent­schei­dungs­er­heb­lich ver­än­dert hat. Maß­geb­lich für die Beur­tei­lung, ob eine ent­schei­dungs­er­heb­li­che Ände­rung vor­liegt, ist

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Flüchtlingsanerkennung durch Zwangsheirat

Flücht­lings­an­er­ken­nung durch Zwangs­hei­rat

Die Aner­ken­nung als Flücht­ling kann in einer dro­hen­den Zwangs­ver­hei­ra­tung begrün­det sein. Denn die mit einer Zwangs­ver­hei­ra­tung ein­her­ge­hen­den Rechts­ver­let­zun­gen, die auch die Anwen­dung phy­si­scher und psy­chi­scher Gewalt mit ein­schlie­ßen, han­delt es sich um eine schwer­wie­gen­de Ver­let­zung grund­le­gen­der Men­schen­rech­te im Sin­ne des Art. 9 Abs. 1 lit. b RL 2004/​83/​EG. Vor die­sen Zwangs­ver­hei­ra­tun­gen und den

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