Die dot­ter­gel­ben Haa­re

Das gera­de nicht dau­er­haf­te und unab­än­der­li­che Haa­re­fär­ben stellt kei­nen mit einer Täto­wie­rung ver­gleich­ba­ren kör­per­li­chen Ein­griff dar. Im Fal­le einer miss­lun­ge­nen Haar­fär­bung besteht ein Scha­dens­er­satz­an­spruch nur dann, wenn eine ange­mes­se­ne Frist zur Leis­tung oder Nach­er­fül­lung gesetzt wor­den ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall das

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Meis­ter im Fri­seur­hand­werk

Für wesent­li­che Tätig­kei­ten aus dem Bereich des Fri­seur­hand­werks im ste­hen­den Gewer­be­be­trieb besteht Meis­ter­zwang, und sie dür­fen ohne Ein­tra­gung in die Hand­werks­rol­le selb­stän­dig nicht aus­ge­führt wer­den. So hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Göt­tin­gen bestä­tigt und die Zulas­sung der Beru­fung abge­lehnt, mit der ein

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Arbeits­un­fall im eige­nen Ein­fa­mi­li­en­haus

Ein Arbeits­un­fall kann auch vor­lie­gen, wenn der ver­si­cher­ten Tätig­keit im eige­nen Haus nach­ge­gan­gen wird. Das hier­bei aller­dings beson­de­re Abgren­zungs­schwie­rig­kei­ten zwi­schen (ver­si­cher­ter) beruf­li­cher und (nicht ver­si­cher­ter) pri­va­ter Sphä­re bestehen, zeigt der jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg ent­schie­de­ne Fall einer Fri­seu­rin: Nach § 8 Abs. 1 S. 1 SGB VII sind Arbeits­un­fäl­le Unfäl­le der Ver­si­cher­ten infol­ge

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Füh­rung eines Fri­seur­fi­li­al­be­triebs

Die Füh­rung eines Fri­seur­fi­li­al­be­triebs erfor­dert eine in die Hand­werks­rol­le ein­ge­tra­ge­ne Lei­tung. Dem wird durch die Betriebs­lei­tung von einer (ca. 40 km) ent­fern­ten Filia­le aus nicht Genü­ge getan. Nach § 16 Abs. 3 HwO kann die nach Lan­des­recht zustän­di­ge Behör­de die Fort­set­zung des Betriebs unter­sa­gen, wenn der selb­stän­di­ge Betrieb eines zulas­sungs­pflich­ti­gen Hand­werks als

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Ein miss­lun­ge­ner Fri­seur­be­such

Für einen Schmer­zens­geld­an­spruch nach einem Fri­seur­be­such ist es nicht aus­rei­chend, dass ledig­lich ein per­sön­li­cher Wunsch der Kun­din miss­ach­tet wor­den ist – selbst wenn die­se Miss­ach­tung mit Ver­är­ge­rung oder Ent­täu­schung ver­bun­den ist. Viel­mehr müs­sen für einen Schmer­zens­geld­an­spruch infol­ge der Haar­be­hand­lung dau­er­haf­te Schä­den am Haar oder der Kopf­haut ver­ur­sacht wor­den sein. So

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Schmer­zens­geld wegen unfach­män­ni­scher Haa­rent­krau­sung

Eine miss­lun­ge­ne Haa­rent­krau­sung kann zu einem Schmer­zens­geld­an­spruch füh­ren. So hat das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt in Bre­men einer Fri­seur­kun­din, die bei einer in einem Fri­seur­sa­lon durch­ge­führ­ten Haa­rent­krau­sung schwer­wie­gen­de Ver­let­zun­gen wie Ver­ät­zun­gen am Kopf erlitt, ein Schmer­zens­geld von 4.000,00 Euro zuge­spro­chen. Die Klä­ge­rin besuch­te im Okto­ber 2009 den Fri­seur­sa­lon des Beklag­ten, um sich

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Bes­ser blond als gar kei­ne Haa­re

Auch beim Fri­seur kann manch­mal etwas schief lau­fen. So etwa, wenn nach einer Blon­die­rung das Haar nicht blond, son­dern auf einer Flä­che von 5 x 5 cm aus­ge­fal­len ist. Bleibt nur die Fra­ge, wie in sol­chen Fäl­len ein Scha­dens­er­satz (und ein Schmer­zens­geld) zu bemes­sen ist. Einen sol­chen Fall hat­te jetzt das Land­ge­richt

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