Leihmutter - und die Eintragung im ukrainischen Geburtenregister

Leih­mut­ter – und die Ein­tra­gung im ukrai­ni­schen Gebur­ten­re­gis­ter

Die Ein­tra­gung im ukrai­ni­schen Gebur­ten­re­gis­ter stellt eben­so wie eine auf­grund des­sen aus­ge­stell­te Geburts­ur­kun­de kei­ne aner­ken­nungs­fä­hi­ge Ent­schei­dung im Sin­ne von § 108 Abs. 1 FamFG dar. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ging es um eine von den Wunsch­el­tern bean­trag­te Nach­be­ur­kun­dung der Aus­lands­ge­burt des betrof­fe­nen Kin­des, das im Mai 2015 in der

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Ein Kind namens Waldmeister

Ein Kind namens Wald­meis­ter

Das Recht der Eltern, ihrem Kind einen Namen zu geben, ist dadurch ein­ge­schränkt, dass durch den gewähl­ten Namen das Kind nicht der Gefahr der Lächer­lich­keit preis­ge­ge­ben wer­den darf. So hat das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt in Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und "Wald­meis­ter" als nicht zuläs­si­gen Namen ange­se­hen. Die Beschwer­de­füh­rer

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Der

Der "Dr." im Per­so­nen­stands­re­gis­ter

Aka­de­mi­sche Gra­de sind seit dem Inkraft­tre­ten des refor­mier­ten Per­so­nen­stands­ge­set­zes am 1. Janu­ar 2009 nicht mehr in Per­so­nen­stands­re­gis­tern (hier: Gebur­ten­re­gis­ter) ein­zu­tra­gen. Nach § 21 Abs. 1 Nr. 4 PStG wer­den im Gebur­ten­re­gis­ter, soweit es die Eltern des Kin­des betrifft, deren Vor­na­men und Fami­li­en­na­men sowie auf Wunsch eines Eltern­teils sei­ne recht­li­che Zuge­hö­rig­keit zu einer

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Die Geburteneintragung bei Leihmutterschaft

Die Gebur­ten­ein­tra­gung bei Leih­mut­ter­schaft

Ein recht­li­ches Eltern-Kind-Ver­­häl­t­­nis kann in Deutsch­land nur durch Abstam­mung oder auf­grund einer Annah­me als Kind ent­ste­hen. Eine Leih­mut­ter­schaft ist zivil- wie straf­recht­lich unzu­läs­sig. Eine kali­for­ni­sche Gerichts­ent­schei­dung, die bei einer Leih­mut­ter­schaft die Eltern­schaft der "Auf­trag­ge­ber" fest­ge­stellt hat, ist nicht bin­dend, weil sie mit wesent­li­chen Grund­sät­zen des deut­schen Rechts offen­sicht­lich unver­ein­bar ist.

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Eintrag eines 12-jährigen Kindes ins Geburtsregister

Ein­trag eines 12-jäh­ri­gen Kin­des ins Geburts­re­gis­ter

Wird durch glaub­haf­te Aus­sa­gen der Eltern die inlän­di­sche Geburt eines bereits 12 Jah­re alten Kin­des nach­ge­wie­sen, ist die­se im Geburts­re­gis­ter eines deut­schen Stan­des­am­tes zu beur­kun­den. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kin­des­mut­ter, die über 6 Jah­re nach der Geburt für ihr Kind erst­mals eine Geburts­ur­kun­de

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