Unterjähriger Gesellschafterwechsel in der Personengesellschaft

Unter­jäh­ri­ger Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Per­so­nen­ge­sell­schaft

Der Anteil eines Mit­un­ter­neh­mers am Gewer­be­steu­er­mess­be­trag rich­tet sich auch bei unter­jäh­ri­gem Gesell­schaf­ter­wech­sel selbst dann nach sei­nem Anteil am Gewinn der Mit­un­ter­neh­mer­schaft nach Maß­ga­be des all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sels, wenn sich der aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­de­ne Ver­äu­ße­rer eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils zivil­recht­lich zur Über­nah­me der auf einen Ver­äu­ße­rungs­ge­winn ent­fal­len­den Gewer­be­steu­er ver­pflich­tet hat. Auch nach unter­jäh­ri­gem

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Gewinnverteilung in der Ehegatteninnengesellschaft

Gewinn­ver­tei­lung in der Ehe­gat­ten­in­nen­ge­sell­schaft

Haben Ehe­gat­ten still­schwei­gend eine Innen­ge­sell­schaft ver­ein­bart, so dass aus­drück­li­che Abspra­chen über ihre jewei­li­ge Betei­li­gung am Gewinn feh­len, ist – gege­be­nen­falls anhand einer Ver­trags­aus­le­gung – zu prü­fen, ob sich aus ande­ren fest­stell­ba­ren Umstän­den Hin­wei­se auf eine bestimm­te Ver­tei­lungs­ab­sicht erge­ben. Erst wenn es hier­an fehlt, greift ergän­zend die Rege­lung des § 722

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Korrektur unangemessener Gewinnverteilung bei GmbH & atypisch Still

Kor­rek­tur unan­ge­mes­se­ner Gewinn­ver­tei­lung bei GmbH & aty­pisch Still

Betei­ligt sich der Gesell­schaf­ter einer Kapi­tal­ge­sell­schaft an die­ser zugleich als aty­pisch stil­ler Gesell­schaf­ter und ver­zich­tet die Kapi­tal­ge­sell­schaft im Inter­es­se des stil­len Gesell­schaf­ters auf eine fremd­üb­li­che Gewinn­be­tei­li­gung, wird der Kapi­tal­ge­sell­schaft bei der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Ein­künf­te der aty­pisch stil­len Gesell­schaft der ange­mes­se­ne Gewinn­an­teil zuge­rech­net. Begrün­det der Inha­ber eines Han­dels­ge­wer­bes

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Vorabgewinn

Vor­ab­ge­winn

Ein "Vor­ab­ge­winn­an­teil" i.S. des § 35 Abs. 3 Satz 2 Halb­satz 2 EStG 2002 ist dadurch gekenn­zeich­net, dass der betrof­fe­ne Gesell­schaf­ter vor den übri­gen Gesell­schaf­tern auf­grund gesell­schafts­ver­trag­li­cher Abre­de einen Anteil am Gewinn erhält. Der "Vor­ab­ge­winn­an­teil" ist vor der all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lung zu berück­sich­ti­gen und redu­ziert den noch zu ver­tei­len­den Rest­ge­winn. Nach § 35 Abs.

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Änderung der Gewinnverteilung einer Personengesellschaft

Ände­rung der Gewinn­ver­tei­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft

Bei der ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung von ertrag­steu­er­recht­li­chen Besteue­rungs­grund­la­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kommt es für die Fra­ge, ob eine nach­träg­lich bekannt gewor­de­ne Tat­sa­che i.S. des § 173 Abs. 1 AO zu einer höhe­ren oder nied­ri­ge­ren "Steu­er" führt, nur auf die Ände­run­gen der Besteue­rungs­grund­la­gen an. Die steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen in den Fol­ge­be­schei­den sind nicht

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