Grenzbepflanzung - und der Beseitigungsanspruch des höherliegenden Nachbarn

Grenz­be­pflan­zung – und der Besei­ti­gungs­an­spruch des höher­lie­gen­den Nachbarn

Bei einer Grenz­be­pflan­zung eines Grund­stücks, das tie­fer liegt als das Nach­bar­grund­stück, ist die nach den nach­bar­recht­li­chen Vor­schrif­ten zuläs­si­ge Pflan­zen­wuchs­hö­he von dem höhe­ren Gelän­de­ni­veau des Nach­bar­grund­stücks aus zu mes­sen. Der Anspruch auf Rück­schnitt gemäß Art. 47 Abs. 1 BayAGBGB ent­steht erst, wenn die Pflan­ze unter Hin­zu­rech­nung der Dif­fe­renz zwi­schen dem Gelän­de­ni­veau des

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Das Grundstück in Hanglage - und die Heckenhöhe

Das Grund­stück in Hang­la­ge – und die Heckenhöhe

Bei der Grenz­be­pflan­zung eines Grund­stücks, das tie­fer liegt als das Nach­bar­grund­stück, ist die nach den nach­bar­recht­li­chen Vor­schrif­ten (hier: Art. 47 Abs. 1 BayAGBGB) zuläs­si­ge Pflan­zen­wuchs­hö­he von dem höhe­ren Gelän­de­ni­veau des Nach­bar­grund­stücks aus zu mes­sen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Falll strit­ten zwei Eigen­tü­mer anein­an­der­gren­zen­der Grund­stü­cke in Hang­la­ge in Bay­ern. Das

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Der Gartenteich - und die benachbarte Kiefer

Der Gar­ten­teich – und die benach­bar­te Kiefer

Wenn Wur­zeln der grenz­nah gepflanz­ten Kie­fern die Pflas­te­rung des Nach­bar­grund­stücks hoch­drü­cken und die Wur­zel­spit­zen eine kon­kre­te Gefähr­dung der Teich­fo­lie dar­stel­len, so besteht ein Anspruch auf teil­wei­se Besei­ti­gung der Wur­zeln nebst Set­zen einer Wur­zel­sper­re, sofern ein wei­ter­ge­hen­des Kap­pen bereits an der Grund­stücks­gren­ze den Bestand der Kie­fern gefähr­den wür­de. Der Über­wuchs der von

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Anpflanzungen auf dem Nachbargrundstück - und der Entzug von Luft und Licht

Anpflan­zun­gen auf dem Nach­bar­grund­stück – und der Ent­zug von Luft und Licht

Der Ent­zug von Luft und Licht durch Anpflan­zun­gen auf dem Nach­bar­grund­stück stellt kei­ne Ein­wir­kung im Sin­ne von § 906 BGB dar. Der hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­ne Fall spielt in Ost­west­fa­len: Die Klä­ger sind seit 1990 Bewoh­ner und seit 1994 Eigen­tü­mer eines Grund­stücks, das mit einem nach Süden aus­ge­rich­te­ten Rei­hen­haus­bun­ga­low bebaut

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Die Bäume des Nachbarn - und die Verschattung des Grundstücks

Die Bäu­me des Nach­barn – und die Ver­schat­tung des Grundstücks

Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer kann von sei­nem Nach­barn nicht die Besei­ti­gung von Bäu­men wegen einer von die­sen ver­ur­sach­ten Ver­schat­tung ver­lan­gen. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind die Klä­ger seit 1990 Bewoh­ner und seit 1994 Eigen­tü­mer eines in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len bele­ge­nen Grund­stücks, das mit einem nach Süden aus­ge­rich­te­ten Rei­hen­haus­bun­ga­low bebaut ist. Ihr

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Die überragenden Zweige des Nachbarn

Die über­ra­gen­den Zwei­ge des Nachbarn

Der Anspruch auf Besei­ti­gung über­ra­gen­der Zwei­ge gegen den Nach­barn gem. § 1004 BGB unter­liegt im Gegen­satz zum Selbst­hil­fe­recht des § 910 BGB der regel­mä­ßi­gen Ver­jäh­rung der §§ 195, 199 BGB. Die Rege­lung in § 26 Abs. 3 NRG BW, nach der u.a. „der Anspruch […] auf Besei­ti­gung her­über­ra­gen­der Zwei­ge […] der

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