Die Habilitationsfeier eines Arztes - und die Werbungskosten

Die Habi­li­ta­ti­ons­fei­er eines Arz­tes – und die Wer­bungs­kos­ten

Wer­bungs­kos­ten sind Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG). Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs lie­gen Wer­bungs­kos­ten vor, wenn zwi­schen den Auf­wen­dun­gen und den steu­er­pflich­ti­gen Ein­nah­men ein Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang besteht. Davon ist aus­zu­ge­hen, wenn die Auf­wen­dun­gen mit der Ein­künf­te­er­zie­lung objek­tiv zusam­men­hän­gen und ihr sub­jek­tiv zu die­nen bestimmt

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Habilitation aufgrund einer hervorragenden Dissertation

Habi­li­ta­ti­on auf­grund einer her­vor­ra­gen­den Dis­ser­ta­ti­on

Die in § 71 Abs. 3 S. 1 Ham­bur­gi­sches Hoch­schul­ge­setz auf Aus­nah­me­fäl­le beschränk­te Habi­li­ta­ti­on auf­grund einer her­vor­ra­gen­den Dis­ser­ta­ti­on begeg­net beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken. Die ver­fas­sungs­recht­li­chen Maß­stä­be für die Kon­trol­le von Prü­fungs­ent­schei­dun­gen und Prü­fungs­ver­fah­ren erge­ben sich sowohl aus der Berufs­frei­heit als auch aus dem Grund­satz der Chan­cen­gleich­heit nach Art. 3 Abs. 1 GG .

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Ersetzung der Habilitationsschrift durch die Dissertation

Erset­zung der Habi­li­ta­ti­ons­schrift durch die Dis­ser­ta­ti­on

Pro­mo­ti­on gemäß § 70 HmbHG und Habi­li­ta­ti­on gemäß § 71 HmbHG ste­hen hin­sicht­lich der Zugangs­vor­aus­set­zun­gen in einem grund­sätz­li­chen Stu­fen­ver­hält­nis zuein­an­der. Die­ses Stu­fen­ver­hält­nis setzt sich bei den jewei­li­gen schrift­li­chen Leis­tun­gen fort: Die schrift­li­che Habi­li­ta­ti­ons­leis­tung wird gemäß § 71 Abs. 3 HmbHG im Regel­fall durch eine Habi­li­ta­ti­ons­schrift oder durch eine oder meh­re­re wis­sen­schaft­li­che

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Zweiter Doktor-Titel für einen bereits habilitierten Apotheker

Zwei­ter Dok­tor-Titel für einen bereits habi­li­tier­ten Apo­the­ker

Ist ein Stu­di­en­ab­schluss in der Pro­mo­ti­ons­ord­nung nicht auf­ge­führt, so dass ohne eine Gleich­wer­­ti­g­keits-Aner­ken­­nung der­zeit der erfor­der­li­che Vor­bil­dungs­nach­weis fehlt, lie­gen die Zulas­sungs­vor­aus­set­zun­gen nach der Pro­mo­ti­ons­ord­nung nicht vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz die Kla­ge eines Apo­the­kers abge­wie­sen. Der Klä­ger pro­mo­vier­te nach erfolg­rei­chem Stu­di­um der Phar­ma­zie bereits im Jahr 2000

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Rechtsschutz im Habilitationsverfahren

Rechts­schutz im Habi­li­ta­ti­ons­ver­fah­ren

Prü­fungs­ver­fah­ren, die für die Auf­nah­me eines bestimm­ten Berufs den Nach­weis bestimm­ter erwor­be­ner Fähig­kei­ten ver­lan­gen, grei­fen in die Frei­heit der Berufs­wahl ein und müs­sen des­halb grund­sätz­lich den Anfor­de­run­gen, die aus dem Grund­recht der Berufs­frei­heit fol­gen, genü­gen . Bei einer ange­streb­ten Habi­li­ta­ti­on, durch die gemäß § 71 HmbHG „die beson­de­re Befä­hi­gung zu

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