Hochschulzulassung - Überbuchungen und das Kapazitätserschöpfungsgebot

Hoch­schul­zu­las­sung – Über­bu­chun­gen und das Kapa­zi­täts­er­schöp­fungs­ge­bot

Von der Hoch­schu­le über die fest­ge­setz­te Zulas­sungs­zahl vor­ge­nom­me­ne Ein­schrei­bun­gen (Über­bu­chun­gen) sind gegen­über wei­te­ren Stu­di­en­be­wer­bern inso­weit nicht als kapa­zi­täts­wirk­sam anzu­er­ken­nen, als die zusätz­li­chen Ein­schrei­bun­gen dar­auf beru­hen, dass die Hoch­schu­le mit den Zulas­sun­gen mehr Stu­di­en­plät­ze beset­zen woll­te, als rechts­förm­lich fest­ge­setzt waren. Ein all­ge­mei­ner Grund­satz, dass bei wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern stets die

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Der notenunabhängige Zugang zum lehramtsbezogenen Masterstudium

Der noten­un­ab­hän­gi­ge Zugang zum lehr­amts­be­zo­ge­nen Mas­ter­stu­di­um

Die Zugangs­re­ge­lung an der Uni­ver­si­tät Osna­brück in Bezug auf ein lehr­amts­be­zo­ge­nes Mas­ter­stu­di­um ist nicht ver­fas­sungs­kon­form und des­halb unwirk­sam. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Uni­ver­si­tät Osna­brück ver­pflich­tet, die Klä­ge­rin mit Wir­kung zum Som­mer­se­mes­ter 2013 end­gül­tig in den Mas­ter­stu­di­en­gang für das Lehr­amt an Gym­na­si­en

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Unfallversicherungsschutz für nicht immatrikulierte Studenten

Unfall­ver­si­che­rungs­schutz für nicht imma­tri­ku­lier­te Stu­den­ten

Der Unfall­ver­si­che­rungs­schutz für Stu­die­ren­de wäh­rend der Aus- und Fort­bil­dung an Hoch­schu­len im Sin­ne des § 539 Abs 1 Nr 14d RVO wur­de im Jah­re 1971 ein­ge­führt, um die­se nicht aus Gleich­heits­grün­den gegen­über ande­ren Per­so­nen zu benach­tei­li­gen, denen Ver­si­che­rungs­schutz wäh­rend ihrer Aus- und Fort­bil­dung gewährt wur­de. Eine ord­nungs­ge­mä­ße Aus­bil­dung an einer Hoch­schu­le

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Jahreskapizität einer Hochschule für Erstsemester

Jah­res­ka­pi­zi­tät einer Hoch­schu­le für Erst­se­mes­ter

Soweit die Jah­res­ka­pa­zi­tät für einen Stu­di­en­gang ein­schließ­lich der Stu­di­en­plät­ze außer­halb der fest­ge­setz­ten Kapa­zi­tät durch Zulas­sun­gen sei­tens der Hoch­schu­le zum ers­ten Semes­ter des Berech­nungs­zeit­raums (ggf. auch im Wege der Über­bu­chung, soweit dies nicht will­kür­lich ist) ver­braucht wor­den ist, bleibt nur der ent­spre­chen­de Rest für die Zulas­sung zum nächs­ten Semes­ter übrig, solan­ge

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Widerruf einer vorläufigen Immatrikulation = Exmatrikulation

Wider­ruf einer vor­läu­fi­gen Imma­tri­ku­la­ti­on = Exma­tri­ku­la­ti­on

Unter einem Wider­rufs­vor­be­halt nach § 36 Abs. 2 Nr. 3 VwVfG ver­steht man auch die Ein­schrän­kung einer Imma­tri­ku­la­ti­on als "vor­läu­fig". Sind die Vor­aus­set­zun­gen der Imma­tri­ku­la­ti­on noch nicht erfüllt, wie z.B. der Zulas­sungs­be­scheid, und wer­den auch nicht mehr erfüllt, so ist es zuläs­sig, dass die Exma­tri­ku­la­ti­on eines nur vor­läu­fig Imma­tri­ku­lier­ten in einen Wider­ruf

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