Der poten­ti­el­le Insol­venz­ver­wal­ter – und sei­ne Betei­li­gung an einer Bank

Ein Bewer­ber, der die Auf­nah­me in die Vor­auswahl­lis­te für Insol­venz­ver­wal­ter begehrt, muss von sich aus offen­le­gen, dass er nicht uner­heb­li­che Betei­li­gun­gen an einer Bank hält, dort in die Füh­rungs­ebe­ne ein­ge­bun­den ist oder sie in bedeu­ten­dem Umfang regel­mä­ßig berät, wenn die­se Bank in vie­len Insol­venz­ver­fah­ren an die­sem Insol­venz­ge­richt als Insol­venz­gläu­bi­ge­rin auf­tritt.

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Die Ver­tre­tung von Vor- und Nach­er­ben als Par­tei­ver­rat

Ver­tritt ein Rechts­an­walt gegen einen Pflicht­teils­be­rech­tig­ten sowohl die (befrei­te) Vor­erbin (Erst­man­dat) als auch die Nach­er­bin (Zweit­man­dat), kommt das Vor­lie­gen eines Inter­es­sen­ge­gen­sat­zes, und damit eines straf­ba­ren Par­tei­ver­ra­tes nach § 356 Abs. 1 StGB, in Betracht. Der Rechts­an­walt hat bei ihm in die­ser Eigen­schaft anver­trau­ten Ange­le­gen­hei­ten in der­sel­ben Rechts­sa­che zwei Par­tei­en durch Rat

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Baby­klap­pe – und der Vor­mund des Babys

Der Geschäfts­füh­rer einer Ein­rich­tung, die Müt­tern anbie­tet, ihre neu gebo­re­nen Kin­der bei ihr abzu­ge­ben und dabei die Anony­mi­tät der Mut­ter zu wah­ren, ist als Vor­mund für ein bei der Ein­rich­tung abge­ge­be­nes Kind nicht geeig­net; denn zwi­schen dem Geschäfts­füh­rer des Betrei­bers einer sol­chen Ein­rich­tung und dem abge­ge­be­nen Kind besteht ein kon­kre­ter

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