Völ­ker­rechts­wid­ri­ge Hand­lun­gen eines Sol­da­ten – und die Scha­dens­er­satz­an­sprü­che

Völ­ker­recht­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che wegen völ­ker­rechts­wid­ri­ger Hand­lun­gen eines Staa­tes gegen­über frem­den Staats­an­ge­hö­ri­gen ste­hen grund­sätz­lich wei­ter­hin nur dem Hei­mat­staat zu . Das deut­sche Amts­haf­tungs­recht (§ 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG) fin­det auch unter der Gel­tung des Grund­ge­set­zes auf Schä­den kei­ne Anwen­dung, die bei dem bewaff­ne­ten Aus­lands­ein­satz deut­scher Streit­kräf­te aus­län­di­schen Bür­gern zuge­fügt wer­den

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Ram­stein Air-Base – und die Über­wa­chung von US-Droh­nen­ein­sät­zen

Die Mög­lich­keit eines mili­tä­ri­schen oder ter­ro­ris­ti­schen Angriffs auf einen US-Mili­­tär­­flu­g­ha­­fen in Deutsch­land begrün­det weder einen grund­recht­li­chen Abwehr­an­spruch noch einen aus einer grund­recht­li­chen Schutz­pflicht ableit­ba­ren Anspruch eines Anwoh­ners auf Über­wa­chung der mili­tä­ri­schen Nut­zung durch Bediens­te­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Durch Art. 25 Satz 2 Halbs. 2 GG erfah­ren die all­ge­mei­nen Regeln des Völ­ker­rechts –

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Ram­stein und die US-Droh­nen-Ein­sät­ze

Die räum­li­che Nähe zum US-Mili­­tär­­flu­g­ha­­fen Ram­stein ver­leiht einem Anwoh­ner kein Kla­ge­recht, um von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land die Über­wa­chung bewaff­ne­ter Droh­nen­ein­sät­ze der US-Streit­kräf­­te zu ver­lan­gen, soweit die­se von Ram­stein aus gesteu­ert wer­den soll­ten. Der Klä­ger in dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tuangs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wohnt in Kai­sers­lau­tern 12 km vom Mili­tär­flug­ha­fen Ram­stein ent­fernt. Auf

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