Datenüberlassung an die Finanzverwaltung - und kein Zurückbehaltungsrecht des Steuerberaters

Daten­über­las­sung an die Finanz­ver­wal­tung – und kein Zurück­be­hal­tungs­recht des Steu­er­be­ra­ters

Ein Steu­er­be­ra­ter ist nach Ansicht des Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­schen Finanz­ge­richts auch dann gem. §§ 147 Abs. 6, 97, 104 Abs. 2 AO zur Über­las­sung eines Daten­sticks mit der Buch­füh­rung sei­nes (ehe­ma­li­gen) Man­da­ten an die Finanz­ver­wal­tung bzw. alter­na­tiv zur Frei­ga­be der Daten bei der DATEV e.G. ver­pflich­tet, wenn er gegen­über dem (ehe­ma­li­gen) Man­dan­ten Zurück­be­hal­tungs­rech­te

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Das gekündigte Mandat - und die  Verpflichtung des Steuerberaters zur Datenüberlassung

Das gekün­dig­te Man­dat – und die Ver­pflich­tung des Steu­er­be­ra­ters zur Daten­über­las­sung

Das Finanz­amt kann gemäß §§ 147 Abs. 6 Satz 2, 97 i. V. m. § 104 Abs. 2 AO vom Steu­er­be­ra­ter die Her­aus­ga­be eines dem GDPdU-Stan­­dard ent­spre­chen­den Daten­trä­gers mit den Buch­füh­rungs­da­ten zur Durch­füh­rung einer Betriebs­prü­fung ver­lan­gen. Dies gilt auch, soweit der Steu­er­be­ra­ter nach zwi­schen­zeit­lich been­de­ten Man­dat hier­an gegen­über dem Steu­er­pflich­ti­gen Zurück­be­hal­tungs­rech­te gel­tend

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Der vorzeitig gekündigte Steuerberatervertrag - und das vereinbarte Pauschalhonorar des Steuerberaters

Der vor­zei­tig gekün­dig­te Steu­er­be­ra­ter­ver­trag – und das ver­ein­bar­te Pau­schal­ho­no­rar des Steu­er­be­ra­ters

Bei vor­zei­ti­ger Been­di­gung des Steu­er­be­ra­ter­ver­tra­ges ist ein ver­ein­bar­tes Pau­schal­ho­no­rar auf den Teil her­ab­zu­set­zen, wel­cher der bis­he­ri­gen Tätig­keit des Steu­er­be­ra­ters ent­spricht. Die Bestim­mung des § 628 Abs. 1 BGB regelt die Fra­ge, in wel­chem Umfang dem Dienst­ver­pflich­te­ten nach der außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung gemäß § 627 BGB Hono­rar­an­sprü­che gegen sei­nen Auf­trag­ge­ber zuste­hen. Danach kann

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Die Vergütung des erkrankten Rechtsanwalts

Die Ver­gü­tung des erkrank­ten Rechts­an­walts

Die Ver­gü­tungs­weg­fall­be­stim­mung des § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB ist auf Sach­ver­hal­te, in denen dem Ver­pflich­te­ten (hier: Rechts­an­walt) die geschul­de­te Dienst­leis­tung infol­ge einer unver­schul­de­ten Erkran­kung vor­über­ge­hend unmög­lich gewor­den ist, nicht ent­spre­chend anzu­wen­den. In dem hier vom Land­ge­richt Hei­del­berg ent­schie­de­nen Fall beauf­trag­te die Man­dan­tin die Rechts­an­walts­so­zie­tät im Zeit­raum von 2008 bis Anfang

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Kündigung des Mandats und Gebührenrückzahlung

Kün­di­gung des Man­dats und Gebüh­ren­rück­zah­lung

Dem Rechts­an­walt steht eine Ver­gü­tung dann nicht zu, wenn er das Man­dats­ver­hält­nis kün­digt, ohne durch ver­trags­wid­ri­ges Ver­hal­ten des ande­ren Teils dazu ver­an­lasst zu sein, da der Man­dant einen ande­ren Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten neu bestel­len muss, mit des­sen Ver­gü­tung auch die Tätig­keit des kün­di­gen­den Anwalts abge­gol­ten wäre. Soweit die auf­grund der Kün­di­gung neu

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