Ver­lus­te aus Knock-out-Zertifikaten

Bei soge­nann­ten „Wave XXL Papie­ren“, die das Recht des Inha­bers ver­brie­fen, wäh­rend der ‑allein durch eine Stopp-Loss-Schwel­­le begren­z­­ten- Lauf­zeit vom Emit­ten­ten einen Bar­aus­gleich in Höhe der Dif­fe­renz zwi­schen dem ver­ein­bar­ten Basis­preis und dem aktu­el­len Wert des Basis­werts, ver­min­dert um ein Bezugs­ver­hält­nis zu ver­lan­gen, han­delt es sich um Opti­ons­schei­ne i.S. von

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Knock-out-Optio­nen – und ihr Verfall

Ver­fällt eine Opti­on auto­ma­tisch mit dem Über­schrei­ten einer bestimm­ten Kurs­schwel­le durch den zugrun­de lie­gen­den Basis­wert, ist der Tat­be­stand des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG nicht erfüllt . Gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Satz 1 EStG sind pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te i.S. von § 22 Nr. 2 EStG auch Ter­min­ge­schäf­te, durch die der Steuerpflichtige

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Abzugs­be­schrän­kung für Ver­lus­te aus Ter­min­ge­schäf­ten – und der eigen­mäch­tig han­deln­de Angestellte

Die Ver­­­lus­t­aus­­gleichs- und Abzugs­be­schrän­kung für Ter­min­ge­schäf­te nach § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG 1999 ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß . Der Tat­be­stand des § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG 1999 setzt kei­ne Spe­ku­la­ti­ons­ab­sicht des Steu­er­pflich­ti­gen vor­aus. Die Ver­­­lus­t­aus­­gleichs- und Abzugs­be­schrän­kung ent­fällt nicht, wenn der für eine GmbH han­deln­de Mit­ar­bei­ter die Geschäf­te (hier:

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Ver­lus­te aus betrieb­li­chen Termingeschäften

Die Aus­­­gleichs- und Abzugs­be­schrän­kung für Ver­lus­te aus betrieb­li­chen Ter­min­ge­schäf­ten in § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG ist jeden­falls in den Fäl­len, in denen es nicht zu einer Defi­ni­tiv­be­las­tung kommt, ver­fas­sungs­ge­mäß. Die Aus­­­gleichs- und Abzugs­be­schrän­kung für Ver­lus­te aus betrieb­li­chen Ter­min­ge­schäf­ten ist mit­hin grund­sätz­lich ver­fas­sungs­ge­mäß. Dies gilt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs zumin­dest dann,

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Alt­ver­lus­te aus Ter­min­ge­schäf­ten – und ihre Ver­rech­nung mit Neuerträgen

Die in § 39 Abs. 1 KAGG ent­hal­te­ne Ver­wei­sung auf pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 23 EStG) führ­te nicht zur Anwen­dung der Rege­lung über die Ver­lust­ver­rech­nungs­be­schrän­kun­gen auf Ebe­ne des Invest­ment­fonds . Das Merk­mal des „Gewinns“ in § 39 Abs. 1 Satz 1 KAGG i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG erfass­te auch einen zum Ende des

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Erwerbs­auf­wen­dun­gen für ver­fal­le­ne Ter­min­ge­schäf­te – und der Ver­fall von Knock-out-Zertifikaten

Ver­fällt eine Opti­on auto­ma­tisch mit dem Über­schrei­ten einer bestimm­ten Kurs­schwel­le durch den zugrun­de lie­gen­den Basis­wert, ist der Tat­be­stand des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG nicht erfüllt. Gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG sind pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te i.S. von § 22 Nr. 2 EStG auch Ter­min­ge­schäf­te, durch die der Steu­er­pflich­ti­ge einen

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