Pri­va­te Pfle­ge­kraft trotz voll­sta­tio­nä­rer Unter­brin­gung

Auf­wen­dun­gen für die Beschäf­ti­gung von pri­va­ten Arbeits­kräf­ten durch eine voll­sta­tio­när unter­ge­brach­te Per­son kön­nen nur dann eine außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung dar­stel­len. wenn zusätz­li­che pfle­ge­ri­sche Leis­tun­gen not­wen­dig sind, die vom Pfle­ge­heim nicht erbracht wer­den und für die des­halb noch ambu­lan­te Pfle­ge­kräf­te beschäf­tigt wer­den müs­sen. Nach § 33 Abs. 1 EStG wird die Ein­kom­men­steu­er auf

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Umsatz­steu­er­frei­heit von sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Ein­glie­de­rungs­leis­tun­gen

Die Beschrän­kung der Umsatz­steu­er­frei­heit für Ein­glie­de­rungs­leis­tun­gen gemäß § 4 Nr. 16 Buchst. h UStG auf die Leis­tun­gen von Unter­neh­mern, mit denen eine Ver­ein­ba­rung nach § 75 SGB XII besteht, ist uni­ons­rechts­kon­form. Die Leis­tun­gen der Ver­eins­be­treue­rin sind nicht auf­grund von Ver­ein­ba­run­gen nach § 4 Nr. 16 Buchst. h UStG i.V.m. § 75 SGB XII steu­er­frei.

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Ein­glie­de­rungs­hil­fe – und die Umsatz­steu­er­frei­heit

Leis­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe und im Rah­men eines "Indi­vi­du­el­len Ser­vices für behin­der­te Men­schen", die eine Pfle­ge­kraft auf der Grund­la­ge von § 77 Abs. 1 Satz 1 SGB XI gegen­über einem auf dem Gebiet der Pfle­ge von Men­schen täti­gen Ver­ein erbringt, sind umsatz­steu­er­frei, wenn die Kos­ten der Leis­tun­gen auf­grund gesetz­li­cher und ver­trag­li­cher Rege­lung von

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Karls­ru­her Pfle­ge­not­stand

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen den soge­nann­ten "Pfle­ge­not­stand" nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men: Die Beschwer­de­füh­rer begehr­ten die Fest­stel­lung, dass die gegen­wär­ti­gen staat­li­chen Maß­nah­men zum Schut­ze der Grund­rech­te von Pfle­ge­heim­be­woh­nern nicht genü­gen und der Staat zur Abhil­fe und kon­ti­nu­ier­li­chen Über­prü­fung ver­pflich­tet ist. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt behan­del­te die Ver­fas­sungs­be­schwer­de als unzu­läs­sig, da eine Ver­let­zung

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Berück­sich­ti­gungs­zei­ten wegen Pfle­ge – in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung

§ 249b Satz 2 SGB VI ist mit dem Gleich­heits­ge­bot ver­ein­bar, soweit sie die Inan­spruch­nah­me von Berück­sich­ti­gungs­zei­ten wegen Pfle­ge in der Zeit vom 01.01.1992 bis zum 31.03.1995 von einem frist­ge­bun­de­nen Antrag abhän­gig macht. Inhalts­über­sichtDie Berück­sich­ti­gungs­zei­ten in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rungDas Aus­gangs­ver­fah­renDie Ver­fas­sungs­be­schwer­deBerück­sich­ti­gungs­zei­ten und der Gleich­be­hand­lungs­grund­satzUngleich­be­hand­lung gegen­über ande­ren bei­trags­frei­en Zei­ten Die Berück­sich­ti­gungs­zei­ten in

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Öff­fent­li­cher Dienst: Bezahl­te Frei­stel­lung zur Pfle­ge erkrank­ter Kin­der

§ 29 Abs. 1 Satz 1 Buchst. e Dop­pel­buchst. bb TVöD begrenzt den Anspruch nicht gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­ter Beschäf­tig­ter auf bezahl­te Frei­stel­lung bei schwe­rer Erkran­kung meh­re­rer Kin­der unter zwölf Jah­ren im sel­ben Kalen­der­jahr nicht auf höchs­tens vier Arbeits­ta­ge. Es gilt nur die Gesamt­be­las­tungs­ober­gren­ze von fünf Arbeits­ta­gen im Kalen­der­jahr gemäß § 29 Abs. 1 Satz 3 TVöD.

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Häus­li­che Pfle­ge durch Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge – und das Pfle­ge­geld

Die gerin­ge­ren Geld­leis­tun­gen der gesetz­li­chen Pfle­ge­ver­si­che­rung bei häus­li­cher Pfle­ge durch Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge gegen­über den Geld­leis­tun­gen beim Ein­satz bezahl­ter Pfle­ge­kräf­te ver­sto­ßen nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts nicht gegen das Grund­ge­setz. Weder der Gleich­heits­satz (Art. 3 Abs. 1 GG) noch der Schutz von Ehe und Fami­lie (Art. 6 Abs. 1 GG) erfor­dert hier­nach eine Anhe­bung des Pfle­ge­gel­des

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