Ein nicht all­ge­mein zugäng­li­ches Gebäu­de – und der Zutritt für Jour­na­lis­ten

Nach dem Ber­li­ner Pres­se­ge­setz haben Jour­na­lis­ten kein Recht, sich nicht all­ge­mein zugäng­li­che Infor­ma­tio­nen der Aus­kunfts­ver­pflich­te­ten selbst zu ver­schaff­ten. Viel­mehr kön­nen nur die Mit­tei­lung kon­kre­ter Tat­sa­chen bezo­gen auf einen bestimm­ten Sach­ver­halt ver­langt wer­den. Auch aus dem Grund­recht auf Pres­se­frei­heit ergibt sich kein Recht auf Eröff­nung einer Infor­ma­ti­ons­quel­le. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin

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Die Aus­kunfts­pflicht der Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH

Öffent­li­che Unter­neh­men kön­nen sich nicht für eine Aus­kunfts­ver­wei­ge­rung dar­auf beru­fen, dass Vor­schrif­ten über die Geheim­hal­tung nach § 5 Abs. 2 Nr. 2 des Bran­den­bur­gi­schen Pres­se­ge­set­zes dem ent­ge­gen­ste­hen. Eine Aus­kunft kann ver­wei­gert wer­den, wenn ein über­wie­gen­des öffent­li­ches oder schutz­wür­di­ges pri­va­tes Inter­es­se ver­letzt wird. Grund­sätz­lich bezie­hen sich pres­se­recht­li­che Aus­kunfts­an­sprü­che nur auf die Beant­wor­tung kon­kre­ter Fra­gen,

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Spon­so­ring redak­tio­nel­ler Pres­se­ver­öf­fent­li­chun­gen

Ein Pres­se­un­ter­neh­men muss – zumin­dest in Baden-Wür­t­­te­m­berg – einen von einem Unter­neh­men bezahl­ten redak­tio­nel­len Bei­trag in einer Zei­tung deut­lich mit dem Begriff "Anzei­ge" kenn­zeich­nen. Die Klä­ge­rin des hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streits gibt das "Stutt­gar­ter Wochen­blatt" her­aus. Die Beklag­te ist Ver­le­ge­rin des kos­ten­lo­sen Anzei­gen­blatts "GOOD NEWS". Sie ver­öf­fent­lich­te in der

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Gekauf­te Bei­trä­ge in Print­me­di­en

Das an die deut­schen Print­me­di­en gerich­te­te Ver­bot, gespon­ser­te Bei­trä­ge ohne Kenn­zeich­nung mit dem Begriff „Anzei­ge“ zu ver­öf­fent­li­chen, ver­stößt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on grund­sätz­lich nicht gegen das euro­päi­sche Uni­ons­recht. Da der Uni­ons­ge­setz­ge­ber für die Print­me­di­en hier­zu noch kei­ne Rechts­vor­schrif­ten erlas­sen hat, blei­ben die Mit­glied­staa­ten zur Rege­lung die­ser

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Aus­kunft über Neben­tä­tig­kei­ten von Mit­ar­bei­tern des Bezirks­am­tes Neu­kölln

Erstreckt sich ein Aus­kunfts­be­geh­ren von einem Bezirks­amt auf Vor­gän­ge, mit denen das Bezirks­amt im Rah­men sei­ner Zustän­dig­keit befasst gewe­sen ist, so besteht eine Aus­kunfts­pflicht. Neben­tä­tig­kei­ten der Beam­ten und Ange­stell­ten sind der Dienst­be­hör­de zumin­dest anzu­zei­gen, so dass bei einem Aus­kunfts­be­geh­ren dar­über nicht nur um Pri­vat­an­ge­le­gen­hei­ten der ent­spre­chen­den Mit­ar­bei­ter geht. So hat

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Die Aus­kunfts­pflicht des WDR

Nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz NRW und dem WDR-Gesetz hat der West­deut­sche Rund­funk zumin­dest inso­weit Zugang zu Infor­ma­tio­nen zu gewäh­ren, wie die­se Aus­künf­te kei­ne Rück­schlüs­se auf das Redak­ti­ons­ge­heim­nis und den Pro­gramm­auf­trag zulas­sen. In dem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ent­schie­de­nen Rechts­streit hat­te ein Pres­se­jour­na­list den WDR um Aus­kunft gebe­ten über

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