Umfah­ren einer Ampel­kreu­zung – bei Rot über die Tank­stel­le

Das Umfah­ren einer roten Ampel stellt kei­nen Rot­licht­ver­stoß dar, wenn vor der Ampel­an­la­ge abge­bo­gen wird und über eine regu­lä­re Zufahrt ein nicht durch die Licht­zei­chen­an­la­ge geschütz­ter Bereich befah­ren wird, etwa auf einen Park­platz oder ein Tank­stel­len­ge­län­de gefah­ren wird. So das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Zahn­arz­tes, der

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Ver­hal­tungs­be­ding­te Kün­di­gung wegen Zuhäl­te­rei

Eine ver­hal­tens­be­ding­te Kün­di­gung eines wegen Zuhäl­te­rei straf­recht­lich ver­ur­teil­ten Mit­ar­bei­ters durch eine Kom­mu­ne ist nach einem Urteil des Lan­des­ar­beits­ge­richts Hamm wirk­sam. In dem Kün­di­gungs­streit strit­ten die Par­tei­en um die Wirk­sam­keit einer ver­hal­tens­be­ding­ten ordent­li­chen Kün­di­gung, die die beklag­te Kom­mu­ne aus­ge­spro­chen hat, weil der Klä­ger im April 2008 vom Land­ge­richt wegen gemein­schaft­li­cher Zuhäl­te­rei

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Scha­dens­er­satz für das ver­un­fall­te Dienst­fahr­zeug

Nach einer Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts hat ein Arbeit­neh­mer, der ohne sorg­fäl­ti­ge Prü­fung der Ver­kehrs­si­tua­ti­on an einer Ampel los­fährt, nach­dem er durch ein Hupen auf­ge­schreckt wor­den ist und irr­tüm­lich für sei­ne Fahr­spur ein grü­nes Ampel­si­gnal wahr­ge­nom­men haben will, zwar fahr­läs­sig, nicht aber grob fahr­läs­sig einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht. Die­ser Umstand ist

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Kein Rot­licht in der Wohn­an­la­ge

Wer in einer Woh­nungs­ei­gen­tumsan­la­ge Sex gegen Geld anbie­tet, stört dadurch das Eigen­tum sei­ner Woh­nungs­nach­barn. Das hat jetzt das Pfäl­zi­sche Ober­lan­des­ge­richt Zwei­brü­cken ent­schie­den und damit die Auf­fas­sun­gen der bei­den Vor­in­stan­zen bestä­tigt. Bereits das Land­ge­richt hat­te fest­ge­stellt: Auch wenn die Aus­übung der Pro­sti­tu­ti­on in der Woh­nung dis­kret erfol­ge, spre­che sie sich unter

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Anlein­pflicht und Buß­geld

Für unver­tret­bar hoch hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf eine Geld­bu­ße von 250,00 € erach­tet, die das Amts­ge­richt Kre­feld gegen einen Hun­de­hal­ter wegen Ver­sto­ßes gegen die Anlein­pflicht ver­hängt hat­te, und redu­zier­te die­se Geld­bu­ße auf 20,00 €. Nach den Urteils­fest­stel­lun­gen ließ der Betrof­fe­ne sei­nen Hund, einen Müns­ter­län­der mit einer Wider­rist­hö­he von 40 cm und einem Gewicht

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Steu­er­fahn­der im Bor­dell

Auf Antrag eines Bor­dell­be­trei­bers, der Zim­mer zu Tages­mie­ten an Pro­sti­tu­ier­te ver­mie­tet, hat der Bun­des­fi­nanz­hof in einem Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes ent­schie­den, dass gegen sei­nen erklär­ten Wil­len von der Steu­er­fahn­dung im Bei­sein von Poli­zei­be­am­ten durch­ge­führ­te Kon­troll­be­su­che, bei denen die Pro­sti­tu­ier­ten vor Ort nach Namen, Anschrift, Auf­ent­halts­dau­er und Tätig­keits­um­fang und außer­dem auch

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Anlein­pflicht und Buß­geld

Zu der Fra­ge der zuläs­si­gen Höhe des Buß­gel­des bei erst­ma­li­gen Ver­stoß gegen die Anlein­pflicht von Hun­den muß­te jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf bemüht wer­den. Und das OLG befand eine Geld­bu­ße von 250,00 €, die das Amts­ge­richt Kre­feld gegen einen Hun­de­hal­ter wegen des erst­ma­li­gen Ver­sto­ßes gegen die Anlein­pflicht ver­hängt hat­te, als unver­tret­bar hoch

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