Sozia­ler Woh­nungs­bau – kei­ne ewi­ge Sozi­al­bin­dung im drit­ten För­der­weg

Bei der För­de­rung des sozia­len Woh­nungs­baus im sog. drit­ten För­der­weg indi­vi­du­ell ver­ein­bar­te, zeit­lich unbe­fris­te­te städ­ti­sche Bele­gungs­rech­te sind unwirk­sam. Dies gilt auch dann, wenn die Gemein­de dem pri­va­ten Inves­tor zur Errich­tung von Sozi­al­woh­nun­gen kos­ten­güns­ti­ges Bau­land über­las­sen hat. Die­se Unwirk­sam­keit der Ver­ein­ba­rung hat aber nicht zur Fol­ge, dass die Bele­gungs­rech­te nicht bestehen.

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Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren im sozia­len Woh­nungs­bau

Die in einem For­mu­lar­miet­ver­trag über eine (damals) preis­ge­bun­de­ne Woh­nung, bei dem der Ver­mie­ter die Kos­ten der Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren zu tra­gen hat und hier­für ein Zuschlag zur Kos­ten­mie­te gemäß § 28 Abs. 2 der Zwei­ten Berech­nungs­ver­ord­nung vor­ge­se­hen ist, ent­hal­te­ne Klau­sel "Sofern der Mie­ter Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren selbst aus­führt oder durch ent­spre­chen­de Fach­fir­men aus­füh­ren lässt, wer­den

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Miet­min­de­rung auf Wohn­be­rech­ti­gungs­schein

Darf der Ver­mie­ter nach den Bestim­mun­gen eines ihn bin­den­den För­der­ver­tra­ges von Mie­tern mit Wohn­be­rech­ti­gungs­schein kei­ne höhe­re Mie­te als die Durch­schnitts­mie­te im sozia­len Woh­nungs­bau ver­lan­gen, ist eine Rege­lung im Miet­ver­trag, nach der der Mie­ter bei Vor­la­ge eines Wohn­be­rech­ti­gungs­schei­nes die Ver­min­de­rung der ver­ein­bar­ten Mie­te auf die (nied­ri­ge­re) Durch­schnitts­mie­te ver­lan­gen kann und sich

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Begrün­dung einer Miet­erhö­hung bei preis­ge­bun­de­nem Wohn­raum

Zu den Anfor­de­run­gen an die Begrün­dung einer Miet­erhö­hung nach § 10 Abs. 1 WoBindG bei preis­ge­bun­de­nem Wohn­raum hat aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: Gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1, 2 WoBindG kann der Ver­mie­ter die Mie­te durch schrift­li­che Erklä­rung erhö­hen, wenn der Mie­ter nur zur Ent­rich­tung eines gerin­ge­ren als des nach dem

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Betriebs­kos­ten­vor­aus­zah­lung vs. Betriebs­kos­ten­pau­scha­le

Zur Umdeu­tung einer – nach dem frü­he­ren Miet­preis­bin­dungs­recht für Alt­bau­ten in Ber­lin – unzu­läs­si­gen Ver­ein­ba­rung über abzu­rech­nen­de Betriebs­kos­ten­vor­aus­zah­lun­gen in eine gesetz­lich sei­ner­zeit zuläs­si­ge Abre­de über die Zah­lung einer Betriebs­kos­ten­pau­scha­le hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: In dem vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war die in dem Miet­ver­trag vom 1. Juli 1987

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