Der min­der schwe­re Fall des Tot­schlags – und die Strafzumessung

Bei der Bemes­sung der Höhe der inner­halb des Aus­nah­m­e­straf­rah­mens aus § 213 StGB gefun­de­nen Stra­fe kann es zwar im Ein­zel­fall rechts­feh­ler­haft sein, wenn das Tat­ge­richt bei einer Viel­zahl von fest­ge­stell­ten Schuld­min­de­rungs­grün­den und aus­drück­lich fest­ge­stell­ten Feh­lens von Schul­d­er­hö­hungs­grün­den ohne nähe­re Begrün­dung eine deut­lich ober­halb des Min­dest­ma­ßes lie­gen­de Stra­fe ver­hängt. Aller­dings kann

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Der Sei­ten­sprung – und der min­der schwe­re Fall des Totschlags

Die älte­re Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ver­langt als not­wen­di­ge Bedin­gung des § 213 Alt. 1 StGB eine vor­sätz­li­che schwe­re Belei­di­gung. Jeden­falls hält sie es für erfor­der­lich, dass das pro­vo­zie­ren­de Tat­op­fer sich des belei­di­gen­den Cha­rak­ters des eige­nen Ver­hal­tens bewusst gewe­sen sein muss. An der Trag­fä­hig­keit einer vor­sätz­lich oder zumin­dest im Bewusst­sein des pro­vo­zie­ren­den Charakters

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Der gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grund – und der min­der schwe­re Fall

Sieht das Gesetz einen beson­de­ren Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men einer Gesamt­ab­wä­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annahme

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Der min­der schwe­re Fall – und die Gesamt­be­wer­tung aller straf­zu­mes­sungs­re­le­van­ten Umstände

Die Prü­fung, ob ein min­der schwe­rer Fall – hier im Sin­ne des § 244a Abs. 2 StGB – vor­liegt, erfor­dert eine Gesamt­be­wer­tung aller straf­zu­mes­sungs­re­le­van­ten Umstän­de. Inso­weit könn­te es auf recht­li­che Beden­ken sto­ßen, dass die Straf­kam­mer die Anwen­dung des Son­der­straf­rah­mens im Hin­blick auf das Tat­bild und die Täter­per­sön­lich­keit des Ange­klag­ten B. mit

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Min­der schwe­rer Fall – und der gesetz­lich ver­typ­te Milderungsgrund

Sieht das Gesetz einen beson­de­ren Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le vor und ist – wie hier gemäß § 30 Abs. 1 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annahme

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Der beson­de­re Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le – und der gesetz­lich ver­typ­te Milderungsgrund

Sieht das Gesetz einen beson­de­ren Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le vor und ist auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men der Gesamt­wür­di­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annah­me eines min­der schwe­ren Falls tra­gen. Ist nach einer Abwä­gung aller all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­um­stän­de das Vorliegen

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Straf­zu­mes­sung – und die Kon­trol­le des Revisionsgerichts

Die Straf­be­mes­sung (Straf­rah­men­be­stim­mung, Fest­set­zung der Ein­zel­stra­fen und der Gesamt­stra­fe) ist grund­sätz­lich Sache des Tatrich­ters. Ein Ein­griff des Revi­si­ons­ge­richts ist nur mög­lich, wenn die Zumes­sungs­er­wä­gun­gen in sich feh­ler­haft sind, von unzu­tref­fen­den Tat­sa­chen aus­ge­hen, das Tat­ge­richt gegen recht­lich aner­kann­te Straf­zwe­cke ver­stößt oder wenn sich die ver­häng­te Stra­fe nach oben oder unten von

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