Stra­ßen­bahn­bau – und die Anbin­dung eines Gewerbegrundstücks

Das Ver­trau­en in den Fort­be­stand einer bis­her gege­be­nen bestimm­ten Ver­kehrs­an­bin­dung (Zugäng­lich­keit des Park­plat­zes eines Lebens­mit­tel­dis­coun­ters durch Rechts- und Links­ab­bie­ge­ver­kehr) ist regel­mä­ßig kein für die Fach­pla­nung unüber­wind­li­cher Belang. Nach § 28 Abs. 1 Satz 2 PBefG sind bei der Plan­fest­stel­lung die von dem Vor­ha­ben berühr­ten öffent­li­chen und pri­va­ten Belan­ge im Rah­men der Abwägung

Lesen
Bücherschrank

Der Sturz in der Straßenbahn

Die Betriebs­ge­fahr einer Stra­ßen­bahn tritt regel­mä­ßig hin­ter dem gro­ben Eigen­ver­schul­den des Fahr­gas­tes an sei­nem Sturz in der Stra­ßen­bahn zurück. Ein Anspruch des Fahr­gas­tes gem. § 1 Abs. 1 Haft­pflG ist zwar dem Grun­de nach zu beja­hen, tritt aber wegen des weit über­wie­gen­den Eigen­ver­schul­dens des bei der Not­brem­sung gestürz­ten Fahr­gas­tes (§§ 4 Haft­pflG, 254

Lesen

Siche­rungs­maß­nah­men gegen Steinewerfer

Ver­kehrs­be­trie­be sind nicht zu Siche­rungs­maß­nah­men gegen Stei­ne­wer­fer ver­pflich­tet In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Rechts­streit ist die Klä­ge­rin Mie­te­rin eines Grund­stücks in Karls­ru­he, über das sich eine Brü­cke spannt, auf der Stra­ßen­bahn­glei­se in Schot­ter ver­legt sind. Sie ver­langt von der beklag­ten Stra­ßen­bahn­un­ter­neh­me­rin, den Ver­kehrs­be­trie­ben, Siche­rungs­maß­nah­men gegen Stei­ne­wer­fer. Das Oberlandesgericht

Lesen

Bit­te fest­hal­ten – die Stra­ßen­bahn bremst gleich ab!

Grund­sätz­lich hat ein Fahr­gast sich aus­rei­chend fest­zu­hal­ten. Tut er dies nicht, kann er kei­nen Scha­den­er­satz ver­lan­gen, wenn er bei einer Abbrem­sung der Stra­ßen­bahn zu Fall kommt. Aller­dings dau­ert es nach dem Ein­stei­gen in eine vol­le Stra­ßen­bahn eini­ge Zeit, bis man einen zuver­läs­si­gen Hal­te­platz gefun­den hat. Kommt es in die­ser Zeit

Lesen

Kurz­pau­sen bei Ber­li­ner Straßenbahnfahrern

Lenk­zeit­un­ter­bre­chun­gen bei Stra­ßen­bahn­fah­rern, wäh­rend derer der Arbeit­neh­mer kei­ne Arbeits­leis­tung zu erbrin­gen hat, kei­ne Arbeits­be­reit­schaft ver­langt wird und die min­des­tens acht Minu­ten betra­gen, sind kei­ne Arbeits­zeit iSv. § 2 Abs. 1 Satz 1 ArbZG, son­dern Ruhe­pau­sen iSv. §§ 4, 7 Abs. 1 Nr. 2 ArbZG iVm. § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 TV‑N Ber­lin. Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 13. Oktober

Lesen

Lenk­zei­ten für Straßenbahnfahrer

Das sog. Fahr­per­so­nal­recht legt ua. fest, wie lan­ge Fah­rer im Stra­ßen­ver­kehr unun­ter­bro­chen ein Fahr­zeug len­ken dür­fen und wel­che Lenk­zeit­un­ter­bre­chun­gen zwin­gend ein­zu­le­gen sind. Kenn­zeich­nend ist das Inein­an­der­grei­fen von EG-Recht und natio­na­lem Recht. Die Vor­schrif­ten bezwe­cken die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr, den Gesund­heits­schutz der abhän­gig beschäf­tig­ten Fah­rer, das EG-Recht zusätz­lich die Gewähr­leis­tung des

Lesen