Ver­lus­te aus Knock-Out-Zer­ti­fi­ka­ten

Kommt es bei Knock-out-Zer­­ti­­fi­­ka­­ten zum Ein­tritt des Knock-out-Erei­g­­nis­­ses, kön­nen die Anschaf­fungs­kos­ten die­ser Zer­ti­fi­ka­te nach der ab 1.01.2009 gel­ten­den Rechts­la­ge im Rah­men der Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen als Ver­lust berück­sich­tigt wer­den, ohne dass es auf die Ein­ord­nung als Ter­min­ge­schäft ankommt. Hat also ein Steu­er­pflich­ti­ger in Knock-Out-Zer­­ti­­fi­­ka­­te inves­tiert, die durch Errei­chen der Knock-Out-Schwel­­le

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Unge­deck­te Dayt­ra­ding-Geschäf­te – und der steu­er­li­che Ver­lust­aus­gleich

Ver­lus­te aus sog. ech­ten (unge­deck­ten) Day­t­ra­­ding-Geschäf­­ten (hier: mit Devi­sen) min­dern nach Maß­ga­be des § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG (i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG) die kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Bemes­sungs­grund­la­ge nicht. Nach der über § 8 Abs. 1 KStG für die Ermitt­lung des Ein­kom­mens einer GmbH anzu­wen­den­den Rege­lung des § 15 Abs. 4 Satz 1 EStG dür­fen die dort

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Ver­lus­te aus Ter­min­ge­schäf­ten als Ver­äu­ße­rungs­kos­ten?

Die in § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG 2002 ange­ord­ne­te Frei­stel­lung der Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung von Kapi­tal­an­tei­len bezieht sich auf einen um etwai­ge Ver­äu­ße­rungs­kos­ten gekürz­ten Net­to­be­trag, von wel­chem nach § 8b Abs. 3 Satz 1 KStG 2002 sodann 5 v.H. als fik­ti­ve nicht­ab­zieh­ba­re Betriebs­aus­ga­ben behan­delt wer­den. Zu den Ver­äu­ße­rungs­kos­ten i.S. von § 8b

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Optio­nen – Kom­bi­na­ti­ons­ge­schäf­te – Ter­min­ge­schäf­te

Eine Opti­ons­ein­räu­mung ist auch bei Abschluss eines sog. Kom­bi­na­ti­ons­ge­schäfts kein Ter­min­ge­schäft. Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 22 Nr. 2 EStG) sind gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te von Wirt­schafts­gü­tern, ins­be­son­de­re bei Wert­pa­pie­ren, bei denen der Zeit­raum zwi­schen Anschaf­fung und Ver­äu­ße­rung nicht mehr als ein Jahr beträgt. Zu den Wirt­schafts­gü­tern, die Gegen­stand

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Ver­rech­nungs­mög­lich­keit von Ver­lus­ten aus Ter­min­ge­schäf­ten

Alt-Ver­­lus­­te aus Ter­min­ge­schäf­ten, die im zeit­li­chen Anwen­dungs­be­reich des mitt­ler­wei­le aus­ge­lau­fe­nen Geset­zes über die Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaf­ten (KAGG) ent­stan­den sind, kön­nen nach einer Ent­schei­dung des Hes­si­schen Finanz­ge­richts nicht ohne wei­te­res mit Erträ­gen ver­rech­net wer­den, die im zeit­li­chen Anwen­dungs­be­reich des nun­mehr gül­ti­gen Invest­ment­steu­er­ge­set­zes (InvStG) erzielt wur­den. Im ent­schie­de­nen Streit­fall waren bei dem kla­gen­den Son­der­ver­mö­gen

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